Tiefer Süden-St. Johns

Tiefer Süden-St. Johns

Höhepunkte der Route

  • Eine traumhafte Tour für Taucher, die Abwechslung lieben: Farbenfrohe Korallengärten mit Fischschwärmen, atemberaubende Steilwände, Riffe mit Höhlengängen, Wracks und nicht zu vergessen die spektakulären Nachttauchgänge. Eine Mischung aus dem Besten, was das Rote Meer zu bieten hat. Die vielfältigen Riffe der St. John's-Gruppe liegen weit im Süden, hinter Port Berenice, und gehören zum größten Riffplateau nördlich von Port Sudan.
  • Die spektakuläre Unterwasserwelt ist die lange Reise allemal wert. Die Riffwände wimmeln nur so von Leben: Riesige Fächer- und Weichkorallen, Höhlen und Überhänge gehören ebenso dazu wie der Buckelkopf-Papageifisch, der im nördlichen Roten Meer vorkommt und bis zu 1,80 Meter lang werden kann! Bis zu acht verschiedene Haiarten, darunter Fuchshaie, Hammerhaie, Tigerhaie und sogar Weißspitzen-Hochseehaie, werden hier regelmäßig gesichtet. Wunderschön bewachsene Riffdächer mit unzähligen Kleinstlebewesen bieten einen spannenden Kontrast zu den spektakulären Freiwassertauchgängen!
  • Elphinstone

    Dieses Riff läuft von Nord nach Süd weit ins Rote Meer hinaus, wie die Finger einer Hand. Steile Wände führen hinab sowohl auf der Ost als auch der West- Seite des Riffs, während das Nord- und Süd- Ende jeweils in ein Plateau ausläuft. Haie schwimmen hier öfters vorbei um ihren Hunger an der üppigen Fischpopulation zu stillen.

  • Abu Galawa Soraya

    Eine Segelyacht aus den USA sank 1980 bei „Abu Galawa Soraya“ und ist seitdem von unzähligen Weich- und Steinkorallen besiedelt. Ein unglaublicher Anblick in 17 Metern Tiefe auf einer Länge von 15 Metern. Doch nicht nur das imposante, bewachsene Wrack beeindruckt hier. Mit etwas Glück lassen sich an diesem Tauchplatz Hornhechte, Blaupunktrochen, Rote Füsiliere und frei schwimmende Riesenmuränen beobachten und bewundern. Was viele freuen wird: „Abu Galawa Soraya“ eignet sich auch für Nachttauchgänge – und wie könnte man die vielfältigen Wrackbewohner besser entdecken als nachts! Ausgerüstet mit einer Lampe können wir im Inneren des Wracks auch tagsüber die vielen Glasfische sehen, die die Yacht schon lange ihr Zuhause nennen. Auch auf dem sandigen Grund warten zwischen den Korallentürmen und -blöcken viele Überraschungen.

  • Shaab Maksur

    Das Riff ist 350 bis 400 m lang und besteht aus drei Plateaus, von denen eines – ungewöhnlich für ein Außenriff – an der Westseite liegt. Die Strömungen ähneln denen von Elphinstone, da beide Riffe nahezu die gleiche Ausrichtung aufweisen. Das südliche Plateau besteht aus zwei Ebenen. Die erste liegt zwischen 18 und 35 m, die zweite zwischen 35 und 42 m Tiefe. Beide sind 50 bis 60 m lang und 40 m breit. Am Ende fällt das Riff steil auf 80 m ab und geht dann in einen Hang bis auf 120 m Tiefe über, bevor es vollständig in der Tiefe verschwindet. Die Westseite birgt eine Besonderheit: Umgeben von einem Korallengarten und einem Felsblock befindet sich in der Mitte des Plateaus eine kleine Lagune mit einer Tiefe von 13–16 m und einer Breite von 20 m. Hier liegen Trümmer eines alten Safariboots, das nach 14 Tagen im Einsatz auf das Riff auflief. Die Takelage wurde über Bord geworfen und der Rumpf zur Werft gebracht, um ihn wiederaufzubauen. Inzwischen hat sich das Riff um das Wrack herum prächtig entwickelt. Im Osten fällt das Riff steil ab, und nördlich davon befindet sich in 20 bis 37 Metern Tiefe ein weiteres Plateau mit kleineren Erhebungen und einem Korallengarten. Hier, wie überall auf diesem Riff, können Abwärtsströmungen auftreten. Am nördlichsten Punkt befinden sich zwei weitere Felsspitzen, die durch eine 8 Meter tiefe Lücke vom Riff getrennt sind.

  • Dangarous Reef

    Dies ist das südlichste Riff von St. John's und bietet eine große Vielfalt. Das Riff erstreckt sich über 150 m x 70 m. Versteckt im Hauptriff befindet sich ein kleines Höhlensystem. Es ist leicht zu betauchen und man kann sich nicht verirren. Der Eingang liegt auf einem kleinen Plateau in 9 m Tiefe. Im äußeren Bereich erstreckt sich das Plateau weitere 60 m nach Süden. Hier leben Teppichanemonen und Harlekinkrabben in Symbiose. An einer anderen Stelle hält sich ein Hammerhai auf. Im Westen ragen zahlreiche Korallenstrukturen aus einem Gemisch aus Weich- und Steinkorallen empor. Dazwischen verstecken sich stets Riesenmuränen und Napoleon-Lippfische. Zwei Ergs reichen von 20 m Tiefe bis 9 m unter die Wasseroberfläche. Östlich davon befindet sich ein wunderschöner Garten aus Bergkorallen in allen Farben. Aufgrund der Turbulenzen an den Ergs ist dies bei stärkerer Strömung ein anspruchsvoller Tauchplatz. Auch die morgendliche Strömung kann einen ins offene Wasser treiben.

  • Shaab Marsa Alam

    Es gibt einige wirklich beeindruckende Sehenswürdigkeiten: Im unteren Teil der Lagune, westlich der Barriere, in einer Tiefe von 12 bis 15 Metern, befinden sich zwei Korallenblöcke – ein großer von 1 x 20 Metern und ein kleinerer von 6 x 6 Metern. Sie erstrecken sich von Nordosten nach Südwesten und sind so eng miteinander verwachsen, dass sie wie ein eigenes Riff wirken. Im oberen Bereich sind sie dicht mit Hart- und Weichkorallen bewachsen. Es gibt ein kleines Höhlensystem zu erkunden. Im Nordosten findet man noch die Überreste eines gesunkenen Safariboots. Hier kann man Krokodilfische, Muränen und Schnapperschwärme beobachten. Nördlich und westlich davon liegt ein weiterer wunderschöner Korallengarten. Beide Gebiete beherbergen Putzerstationen, sind von Sandflächen durchzogen und Heimat von Röhrenaalen, Barbenschwärmen, Schnappern und anderen Rifffischen. Man kann Muränen, Oktopusse, Schnecken und freche Clownfische entdecken. Beide Gebiete sind am einfachsten mit dem Zodiac zu erreichen. Der Rückweg zum Boot ist machbar, auf jeden Fall gelangt man in Sichtweite des Safaribootes, um vom Zodiac abgeholt zu werden.

  • Shaab Sharm/Gota Sharm

    Göta Sharm ist 250 m lang, 100 m breit und verläuft keilförmig von West nach Ost. An beiden Enden befinden sich Plateaus. Der Rest besteht aus steilen Wänden, die über 100 m tief reichen. Die Plateaus sind zwischen 20 m (nahe dem Hauptriff) und 35 m tief (im äußeren Bereich). Die Strömung kommt üblicherweise morgens aus Nordwesten und mittags aus Norden. Trotz dieser Vorhersagbarkeit ist Vorsicht geboten, da die Strömung sehr stark werden und man vom Plateau abgetrieben werden kann. Auf dem östlichen Plateau findet man Langnasen-Falkenfische in Gorgonien, Rotfeuerfische unter Tischkorallen, Barrakudas, Riffhaie, Fischschwärme und zwei Putzerstationen: eine in der Mitte des Plateaus für junge Thunfische und die andere an einem großen Felsblock im Süden für Doktorfische. Auf dem östlichen Plateau kann die Strömung Turbulenzen verursachen, die das Tauchen erschweren. Das westliche Plateau ist schmaler als das östliche und beherbergt ebenfalls eine Putzerstation. An seiner Nordseite trifft die Strömung üblicherweise auf Gota Sharm. Daher ist es ein guter Ort für große Fische wie den Hammerhai. Fast genau gegenüber, an der Südseite, wurden Mantarochen gesichtet, aber die Wahrscheinlichkeit, dort auf Riffhaie, Makrelen, Thunfische und Barrakudas zu treffen, ist höher.

  • Abu Galawa Kebir

    Bei Abu Galawa Kebir gibt es Lagunen und mehrere Seitenriffe, die alles bieten, was das Rote Meer zu bieten hat: Blaue Geweihkorallen und atemberaubende Landschaften. Neben der „Rosalie Moller“ und der „Numidia“ ist der Dampfschlepper „Tien Hsing“ eines der schönsten Schiffswracks im Roten Meer. Der 1935 in Shanghai gebaute Hafenschlepper war mit einer Länge von 36 Metern, einer Breite von etwas über 7 Metern und einem Tiefgang von etwa 3 Metern für seine Zwecke eher klein. Am 26. Oktober 1943 sank der Schlepper und liegt nun in 12–13 Metern Tiefe in einer leichten Schräglage westlich des Kanals. Das Wrack ist an Steuerbord gut zu sehen, an Backbord jedoch weniger, da es stark mit Korallen bewachsen ist. Der Korallengarten an der Westseite besteht aus Bergkorallen. Im oberen Bereich sind die Einschnitte und Kanäle mit Tischkorallen bewachsen. Auch nachts kann man hier hervorragend tauchen.

  • Satayah Gota Soraya

    „Soraya“ bedeutet „klein“. Das verrät uns, dass wir uns am Schwesterriff des größeren Sataya Gota Kebir befinden. Die Wassertiefe im Tauchgebiet beträgt 20 bis 25 Meter. Das Riff ist 250 Meter lang und etwa 70 Meter breit. Das Boot ankert üblicherweise in einer kleinen Lagune südöstlich des Riffs. Je nach Strömung kann man aber auch im Südwesten an einer Riffbucht festmachen. Im Sataya-Gebiet herrscht fast immer eine Nordströmung. Der Ankerplatz im Südosten, in der Lagune, ist auch einer der schönsten Tauchplätze zur Mittagszeit. Hier tauchen nur wenige Menschen, und man hat den Eindruck, man taucht ein, kurz nachdem sich der Korallengarten gebildet hat. Die meisten Tauchtouren beginnen aufgrund der Nordströmung natürlich mit dem Zodiac im Norden. Dann hat man die freie Wahl, ob man links oder rechts taucht. Hier können Sie Navigation üben und haben in jede Richtung einen Tauchgang von etwa 60 bis 70 Minuten. Im Norden führt ein kleiner Pfad durch eine Höhle in eine Lagune. Diese ist mit Bergkorallen bewachsen. Das gesamte Gebiet ist voller riesiger Bergkorallen, großer Tischkorallen, Lederkorallen und Weichkorallen. Es gibt viele Jungfische, große Schwärme von Schnappern, Großaugenbarschen und Barben. Auch Schnecken sowie Delfine und junge Riffhaie sind hier anzutreffen. Im Nordwesten, hinter einer Sandstraße, befindet sich ein weiterer Korallengarten. Er besteht aus alten und neuen Korallenformationen und fällt nach Norden bis auf 40 Meter Tiefe ab.

  • Satayah Gota Kebir

    Sataya Gota Kebir – „Kebir“ bedeutet „groß“ – liegt westlich des Hauptriffs von Sataya. Die Wassertiefe im Tauchgebiet beträgt 5 bis 25 Meter. Das Riff ist etwa 140 Meter lang und 80 Meter breit. Der Ankerplatz ist gut geschützt und befindet sich meist direkt an einem Plateau mit einer Tiefe von 5 bis 15 Metern. Da die Strömung, außer im Herbst, fast immer aus Norden kommt, ist es ein idealer Ankerplatz für Tag- und Nachttauchgänge – perfekt, um das Plateau in der Dunkelheit zu erkunden. Im Süden liegt das Plateau in 5 bis 11 Metern Tiefe und fällt an den Außenseiten auf 15 bis 18 Meter ab. Nachts wimmelt es hier von Leben. Spanische Tänzerinnen sind hier fast garantiert, dafür ist der Tauchplatz bekannt. Man findet außerdem viele Garnelenarten, Kaninchenfische, Papageifische im Kokon, Flötenfische, Feuerfische, Gorgonenköpfe und vieles mehr. Im Westen befinden sich einige größere Felsblöcke in 22 Metern Tiefe. Bis auf den nordwestlichen Bereich gibt es überall kleine und große Blöcke. Man findet dort unter anderem Plattwürmer, Muränen, kleine Gruppen jagender Fische sowie Nacktschnecken. Im Norden befindet sich eine Lagune mit einem wunderschönen Korallengarten, Fischschwärmen und einer Anemonenkolonie.

  • Shaab Claude

    Shaab Claude ist etwa 150 m lang und 60 m breit und erreicht eine maximale Tiefe von 24 m. Boote ankern üblicherweise im Süden, da sich dort in 10 m Tiefe der Höhleneingang befindet. Auch die meisten Fische findet man im südlichen Teil des Riffs. Hier leben beispielsweise Fledermausfische, Drückerfische, Wimpelfische, Barben und Schnapper. Auch große Napoleon-Lippfische sind keine Seltenheit. Oftmals erschwert oder verhindert eine Strömung aus Norden das Tauchen an der Westseite oberhalb des Korallengartens. Nach einer etwas holprigen Fahrt mit dem Zodiac zum Kanal und den Anemonenkolonien wird man mit einem schönen Strömungstauchgang an der Ost- oder Westseite belohnt.

  • Paradise Reef

    Das Paradise Reef ist im Norden durch mehrere Felsblöcke mit dem Cave Reef verbunden und erstreckt sich über etwa 250 m x 80 m. Im südlichen Bereich fällt eine Kante über 50 m steil ab. Im Westen, von Norden kommend, erstreckt sich ein wunderschöner Bergkorallengarten nach Süden in eine abstrakte Erg-Landschaft. Diese 3 bis 12 m hohen Korallentürme bilden abstrakte Formationen mit teils bedrohlich wirkenden Gefällen. Im Osten findet man Büffelkopf-Papageifische, im Westen Adlerrochen und Riffhaie. Im Süden liegt einer der Eingänge zu einem kleinen Höhlensystem, erkennbar an einer Ansammlung von Seeanemonen. Die Höhle besteht aus zwei großen Kammern und ist im oberen Bereich teilweise offen, sodass viel Sonnenlicht eindringen kann. In der Höhle findet man zahlreiche verschiedene Schneckenarten. Die beiden Lagunen sind ein wahres Paradies. Auf dem sandigen Untergrund tummeln sich Grundeln und Seenadeln. Im Osten befindet sich eine Koralle, die von oben nach unten gewachsen ist und nur 30 cm über dem Boden endet. Dahinter beginnt ein farbenprächtiger Korallengarten.

  • Habili Jaffar

    Habili Jaffar hat einen Durchmesser von 15 m und eine maximale Höhe von 8 m. Es weist zwei plateauartige Riffspitzen auf. Die eine beginnt in 18 m Tiefe und verläuft in Wellenbewegungen über 50 m nach Norden, bevor sie schräg in einen Sand- und Geröllhang abfällt. Die andere beginnt in 15 m Tiefe, verläuft fast genau nach Süden und fällt dann stetig auf 45 m ab, bevor sie nach einem kleinen Überhang vollständig in der Tiefe verschwindet. Barrakudas, Schnapper, Trompetenfische, Wimpelfische und Kaiserfische tummeln sich in diesem Riff. Graue Haie, Weißspitzen-Riffhaie und Seidenhaie lassen sich ebenfalls blicken, und mit etwas Glück kann man sogar einen Hochsee-Weißspitzenhai oder einen Mantarochen beobachten.<br/>Der Korallenbewuchs reicht von Lederkorallen über Weichkorallen in allen Minttönen bis hin zu Feuerkorallen und Geweihkorallen. Vereinzelt findet man in der Tiefe auch Fächerkorallen. Die Riffspitze eignet sich hervorragend als Abschlusstauchgang. Es gibt dort stets Strömung und Wellengang, aber auch eine Vielzahl von Fischen. Das Riff ist jedoch nur bei gutem Wetter zugänglich, da die Riffspitze nur knapp unter Wasser liegt und sich daher leicht große Wellen aufbauen können. In diesem Fall wird der Ein- und Ausstieg schwierig oder gar unmöglich.

  • Umm Aruk

    Wenn man Umm Aruk an der Oberfläche sieht, ist es kaum zu glauben, dass dieses Riff eine Ausdehnung von 200 x 250 Metern hat. Im Süden erstreckt sich von der zerklüfteten Riffkante eine Abriebkante bis in 20 Meter Tiefe. Östlich davon ragen zwei mächtige Felsblöcke empor. Dahinter erstreckt sich ein bizarres Bild aus etwa zwei Dutzend Korallentürmen, 6 bis 9 Meter hoch und 2 bis 4 Meter im Durchmesser, wo Korallen und Fische um die besten Plätze kämpfen. Wer Wimpel- und Zitronenfalterfische in großer Zahl sehen möchte, sollte unbedingt die Nordseite betauchen. In den abfallenden, lagunenartigen Rinnen trifft man oft auf junge Weißspitzen-Riffhaie. An der Westseite befinden sich weitere beeindruckende Felsblöcke. Dahinter schießen zahlreiche Ergs wie Pilze empor. Zwischen ihnen leben, gut geschützt, Adlerrochen und Röhrenaale. Die Strömung ist unbeständig und kann aus allen Richtungen kommen. Durch die Wirbel zwischen den Blöcken können wir dies jedoch zu unserem Vorteil nutzen.

  • Habili Ali

    Dieses Riff liegt im nordöstlichsten Teil des zentralen Tauchgebiets von St. John’s. Es handelt sich um ein steiles Steilwandriff, das je nach Jahreszeit zwischen 0 und 4 m unter Wasser liegt. Die Riffkante ist von unzähligen Rillen, Kerben und Überhängen durchzogen. Überall findet man wunderschöne und üppige Bestände an Weich- und Steinkorallen sowie sehr große Gorgonien und Schwarze Korallen. Neben den großen Fächerkorallen kann man hier mit Sicherheit den Liebling aller Taucher beobachten: den Langnasen-Falkenfisch. Habili Ali ist in Nord-Süd-Richtung 20 bis 25 m breit und in Ost-West-Richtung 150 bis 200 m lang. Im Süden fällt es 10 bis 15 m ab und geht dann in ein schmales Plateau über. Die Ost- und Westseite fallen deutlich über 40 m ab. Leider ist das Riff nicht immer zugänglich, da die Riffkrone so nah am Wasser liegt, dass sich selbst bei kleinen äußeren Wellen recht kräftige Brecher bilden können. Da Habili Ali ein Außenriff ist, kann die Strömung von schwach bis sehr stark variieren und aus allen Richtungen kommen. Ein Strömungstest ist daher unerlässlich.

  • St.Johns Gota Soraya

    Das Riff reicht weit über 100 m tief und weist im Süden in 9 m Wassertiefe einen mit schwarzen Korallen bewachsenen Kamin auf.<br/>Die Westseite bildet eine Steilwand mit tiefen Einbuchtungen und Ausbuchtungen. Dort befindet sich ein Block, der scheinbar aus dem Riff herausgewachsen ist und sich von 22 m bis 9 m unter die Wasseroberfläche erstreckt. In der Tiefe ziehen gelegentlich einige Graue Riffhaie vorbei. Im Norden, bei St. John’s Gota Soraya, befindet sich nach einer steilen, 15 m hohen Wand ein Riffsporn, der mit einem Gefälle von über 70 m abfällt. Er ist vollständig mit Gorgonien und zarten Seefedern sowie riesigen Weichkorallenfeldern bedeckt. Grauschwarze Schnapper und Riffhaie sind dort häufig anzutreffen. An der Ostseite findet man in den weiten Nischen Schwärme von Schnappern und Barben. Oftmals kann man auch Mantarochen beobachten, da dort die Strömung auf das Riff trifft.

  • St. Johns Gota Kebir

    Das Gota Kebir-Riff vor St. John’s ist 250 m lang und 120 m breit. Im Norden fällt es stellenweise bis auf 35 m ab und öffnet sich zu einem kleinen Felsvorsprung, bevor es weiter in die Tiefe stürzt. Die Westseite fällt mit Überhängen und tiefen Einschnitten auf 20 bis 25 m ab und geht dann mit einer leichten Neigung in den äußeren Bereich über, wo sie in der Tiefe verschwindet. Im Osten fällt die Wand 20 bis 30 m ab und geht dann in einen Überhang über. Der nördliche Teil fällt direkt in die Tiefe ab. Unterwegs befinden sich riesige Gorgonien mit einem Durchmesser von 3 bis 4 m. Die Südseite ist mit Korallenfeldern bedeckt. Die Riffwand verläuft dort senkrecht hinab zum zweiten Plateau in 55 m Tiefe. Auf dem Plateau kann man Mantarochen, Graue Riffhaie und Hammerhaie bei ihren Schwimmzügen beobachten. Westlich und östlich des Plateaus, in 9 m Tiefe, befinden sich Höhlen. Beide verlaufen nahezu identisch in einem faszinierenden, großen Kreisbogen. Achten Sie jedoch bitte auf Gegenstände, die durch Ihre Ausatemluft herunterfallen könnten.

  • Dahra Wadi Gimal

    Das Dahra Wadi Gimal ist ein langgestrecktes Riff, das sich im Norden über mehrere Korallenblöcke in fast voneinander unabhängige Riffe erstreckt. Es eignet sich hervorragend für Übernachtungen und ist nur 5 Minuten von Shelaniat entfernt. Im Süden befindet sich ein schmales Plateau in einer Tiefe zwischen 5 und 14 Metern mit mehreren kleinen Korallenblöcken von 1 bis 2 Metern Höhe – ideal für einen Nachttauchgang. Das Plateau ist 30 Meter breit, bevor es über mehrere Stufen in den Kanal zur Insel Wadi Gimal abfällt. Hier kann man eine der größten Papageifischarten, den Büffelkopf-Papageifisch, beobachten. An der Ostseite, getrennt durch einen Korallenvorsprung, erheben sich Korallentürme von 9 bis 12 Metern Höhe und 2 bis 3 Metern Durchmesser. Sie sind mit violetten Weichkorallen bewachsen, die sich im oberen Bereich mit Steinkorallen abwechseln. Dieses Gebiet ist ein idealer Lebensraum für Glasfische, Rotfeuerfische, Riesenseegurken und Seezungen. Im Osten erwartet Sie ein riesiges Labyrinth aus Korallen aller Art. Es erreicht eine beeindruckende Höhe von 10–15 m und besteht aus Tischkorallen mit teilweise 4 m Durchmesser, schiffsgroßen Bergkorallen sowie riesigen Salatkorallen. Ein absolutes Muss!

Golden Dolphin Safari World

English Deutsch 中文(简体)
up