St.Johns-Abu Fendera

St.Johns-Abu Fendera

Höhepunkte der Route

  • Die vielfältigen Riffe der St. John's-Gruppe liegen weit im Süden, hinter Port Berenice, und gehören zum größten Riffplateau nördlich von Port Sudan.
  • Die spektakuläre Unterwasserwelt ist die lange Reise allemal wert. Die Riffwände wimmeln nur so von Leben: Riesige Fächer- und Weichkorallen, Höhlen und Überhänge gehören ebenso dazu wie der Buckelkopf-Papageifisch, der im nördlichen Roten Meer vorkommt und bis zu 1,80 Meter lang werden kann! Bis zu acht verschiedene Haiarten, darunter Fuchshaie, Hammerhaischwärme, Tigerhaie und sogar Weißspitzen-Hochseehaie, werden hier regelmäßig gesichtet. Wunderschön bewachsene Riffdächer mit unzähligen Kleinstlebewesen bieten einen reizvollen Kontrast zu den spektakulären Freiwassertauchgängen!
  • Das Gebiet um Abu Fendera liegt nahe der Grenze zwischen Ägypten und Sudan. Das Hauptriff ist etwa 6 km lang. Taucher finden hier ein riesiges Gebiet mit einer wunderschönen Korallenlandschaft. Der Reiz dieses Riffs liegt unter anderem in seiner Abgeschiedenheit – manchmal begegnet man tagelang keinem anderen Boot. Das Hauptriff selbst ist nicht spektakulär. Der Durchgang zwischen den Riffen hingegen ist ein wahres Juwel. Vor dem Riff erstrecken sich zahlreiche Korallenblöcke, die von wunderschönen Weichkorallen überwuchert sind. An diesen Tauchplätzen kann man sehr oft Napoleonfische in allen Größen antreffen. Beeindruckend sind auch die großen Schwärme von Büffelkopf-Papageifischen, und die Sichtung eines Segelfisches ist atemberaubend.
  • Abu Fendera

    Das Boot ankert in der Lagune. Sie lassen sich vom Zodiac durch den Kanal zu den Ergs (Korallenblöcken) bringen. Mit dem Riff zu Ihrer Rechten tauchen Sie in Richtung Kanal, wo Sie wenige Meter vom Eingang entfernt, in einer Tiefe von 15–20 Metern, eine Reihe wunderschön mit Steinkorallen bewachsener Blöcke finden. Auch in der Öffnung und im Kanal selbst hat sich eine außergewöhnlich schöne Korallenlandschaft entwickelt. Die Türme sind vollständig mit Weichkorallen in allen Farben bedeckt. Hier sollten Sie unbedingt nach Nacktschnecken Ausschau halten. Die Zeit vergeht wie im Flug, und man weiß gar nicht, wo man zuerst suchen soll. Gegen Ende des Tauchgangs überqueren Sie den Kanal zurück zum Boot und können bequem im flachen Wasser aufsteigen. Rund um die Ergs finden Sie Fledermausfische, Kofferfische, Krokodilfische und Blaupunktrochen, die sich im sandigen Meeresgrund tarnen.

  • Dangarous Reef

    Dies ist das südlichste Riff von St. John's und bietet eine große Vielfalt. Das Riff erstreckt sich über 150 m x 70 m. Versteckt im Hauptriff befindet sich ein kleines Höhlensystem. Es ist leicht zu betauchen und man kann sich nicht verirren. Der Eingang liegt auf einem kleinen Plateau in 9 m Tiefe. Im äußeren Bereich erstreckt sich das Plateau weitere 60 m nach Süden. Hier leben Teppichanemonen und Harlekinkrabben in Symbiose. An einer anderen Stelle hält sich ein Hammerhai auf. Im Westen ragen zahlreiche Korallenstrukturen aus einem Gemisch aus Weich- und Steinkorallen empor. Dazwischen verstecken sich stets Riesenmuränen und Napoleon-Lippfische. Zwei Ergs reichen von 20 m Tiefe bis 9 m unter die Wasseroberfläche. Östlich davon befindet sich ein wunderschöner Garten aus Bergkorallen in allen Farben. Aufgrund der Turbulenzen an den Ergs ist dies bei stärkerer Strömung ein anspruchsvoller Tauchplatz. Auch die morgendliche Strömung kann einen ins offene Wasser treiben.

  • Habili Ali

    Dieses Riff liegt im nordöstlichsten Teil des zentralen Tauchgebiets von St. John’s. Es handelt sich um ein steiles Steilwandriff, das je nach Jahreszeit zwischen 0 und 4 m unter Wasser liegt. Die Riffkante ist von unzähligen Rillen, Kerben und Überhängen durchzogen. Überall findet man wunderschöne und üppige Bestände an Weich- und Steinkorallen sowie sehr große Gorgonien und Schwarze Korallen. Neben den großen Fächerkorallen kann man hier mit Sicherheit den Liebling aller Taucher beobachten: den Langnasen-Falkenfisch. Habili Ali ist in Nord-Süd-Richtung 20 bis 25 m breit und in Ost-West-Richtung 150 bis 200 m lang. Im Süden fällt es 10 bis 15 m ab und geht dann in ein schmales Plateau über. Die Ost- und Westseite fallen deutlich über 40 m ab. Leider ist das Riff nicht immer zugänglich, da die Riffkrone so nah am Wasser liegt, dass sich selbst bei kleinen äußeren Wellen recht kräftige Brecher bilden können. Da Habili Ali ein Außenriff ist, kann die Strömung von schwach bis sehr stark variieren und aus allen Richtungen kommen. Ein Strömungstest ist daher unerlässlich.

  • St.Johns Gota Soraya

    Das Riff reicht weit über 100 m tief und weist im Süden in 9 m Wassertiefe einen mit schwarzen Korallen bewachsenen Kamin auf.<br/>Die Westseite bildet eine Steilwand mit tiefen Einbuchtungen und Ausbuchtungen. Dort befindet sich ein Block, der scheinbar aus dem Riff herausgewachsen ist und sich von 22 m bis 9 m unter die Wasseroberfläche erstreckt. In der Tiefe ziehen gelegentlich einige Graue Riffhaie vorbei. Im Norden, bei St. John’s Gota Soraya, befindet sich nach einer steilen, 15 m hohen Wand ein Riffsporn, der mit einem Gefälle von über 70 m abfällt. Er ist vollständig mit Gorgonien und zarten Seefedern sowie riesigen Weichkorallenfeldern bedeckt. Grauschwarze Schnapper und Riffhaie sind dort häufig anzutreffen. An der Ostseite findet man in den weiten Nischen Schwärme von Schnappern und Barben. Oftmals kann man auch Mantarochen beobachten, da dort die Strömung auf das Riff trifft.

  • St. Johns Gota Kebir

    Das Gota Kebir-Riff vor St. John’s ist 250 m lang und 120 m breit. Im Norden fällt es stellenweise bis auf 35 m ab und öffnet sich zu einem kleinen Felsvorsprung, bevor es weiter in die Tiefe stürzt. Die Westseite fällt mit Überhängen und tiefen Einschnitten auf 20 bis 25 m ab und geht dann mit einer leichten Neigung in den äußeren Bereich über, wo sie in der Tiefe verschwindet. Im Osten fällt die Wand 20 bis 30 m ab und geht dann in einen Überhang über. Der nördliche Teil fällt direkt in die Tiefe ab. Unterwegs befinden sich riesige Gorgonien mit einem Durchmesser von 3 bis 4 m. Die Südseite ist mit Korallenfeldern bedeckt. Die Riffwand verläuft dort senkrecht hinab zum zweiten Plateau in 55 m Tiefe. Auf dem Plateau kann man Mantarochen, Graue Riffhaie und Hammerhaie bei ihren Schwimmzügen beobachten. Westlich und östlich des Plateaus, in 9 m Tiefe, befinden sich Höhlen. Beide verlaufen nahezu identisch in einem faszinierenden, großen Kreisbogen. Achten Sie jedoch bitte auf Gegenstände, die durch Ihre Ausatemluft herunterfallen könnten.

  • Gota Wahed/Etnien Abu Fendera

    Die Korallenblöcke liegen auf einem riesigen Plateau nicht weit voneinander entfernt, dennoch sollten Sie in jedem Fall zwei Tauchgänge einplanen. Der überwiegend sandige Meeresboden um die beiden Blöcke ist etwa 18 Meter tief. Sie können mit einem Zodiac aus der Lagune an verschiedenen Stellen abgesetzt werden. Bei Gota Wahed befinden sich an der Westseite in 15–20 Metern Tiefe mehrere kleine Korallenblöcke, die sehr sehenswert sind. Dort sollten Sie Ihren Tauchgang beginnen. Zurück am großen Block folgen Sie diesem mit dem Riff zu Ihrer Rechten und lassen sich zwischen den beiden Blöcken wieder vom Zodiac abholen. Der zweite Tauchgang beginnt dort, wo der erste aufgehört hat – zwischen Gota Wahed und Gota Etnien, wo sich erneut kleine Korallenblöcke befinden, die Sie genauer betrachten sollten. Der Tauchgang führt weiter mit dem Riff zu Ihrer Rechten in Richtung Osten.

  • Farcha/Habili Abu Fendera

    Am Rand des Plateaus fällt der Meeresgrund steil bis auf etwa 50 Meter ab. Der interessantere Abschnitt befindet sich jedoch auf dem Plateau in einer Tiefe von etwa 25–30 Metern. Dort findet man zahlreiche Korallenblöcke (Ergs) unterschiedlicher Größe. An den Enden der hufeisenförmigen Strukturen liegen jeweils zwei Gruppen von drei Habilis – so werden die Ergs genannt – unter der Wasseroberfläche. Da die beiden Gruppen recht weit voneinander entfernt sind, empfiehlt es sich, hier zwei Tauchgänge einzuplanen. Man kann sich mit dem Zodiac oberhalb der Ergs absetzen lassen und die wunderschön bewachsenen Blöcke umrunden.

Golden Dolphin Safari World

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