2weeks Brothers-Daedalus-Rocky Island-Zabargad-St. Johns-Abu Fendera-Elphinstone-Safaga

2weeks Brothers-Daedalus-Rocky Island-Zabargad-St. Johns-Abu Fendera-Elphinstone-Safaga

Höhepunkte der Route

  • Die Brother Islands gehören zweifelsohne zu den weltbesten Tauchplätzen. Steil aus grosser Tiefe emporragend, liegen zwei kleine Inseln, der Big Brother und der Little Brother, einsam im Roten Meer auf offener See, etwa 60 km von der Küste entfernt.
  • Daedalus Riff wird von einer abschüssigen Steilwand umgeben und weist ein Plateau an der Südseite auf, das von 30m an der Wand bis auf 40m an der Kante abfällt. Bis in den Flachbereich ist das Plateau bunt bewachsen, Schildkröten halten sich dort gerne auf, aber auch viel Schwarmfisch. Der Blick ins Detail lohnt sich um Schnecken, Drachenköpfe oder Steinfische zu entdecken. Nicht selten schaut ein Fuchshai am Plateau vorbei.
  • Rocky Island ist ein legendärer Tauchplatz, der jedes Taucherherz höher schlagen lässt. Das die ganze Vogelbrutinsel umgebende Saumriff fördert das Wachstum von allen möglichen Lebensformen.
  • Die ehemalige Saphirschürfinsel Zabargad ist ein Tauchgebiet, das sich insbesondere durch seine Vielseitigkeit auszeichnet. Hier kann man entlang von Steilwänden tauchen, über Drop offs schweben, an den Abbruchkanten Freiwasser Feeling erleben, im geschützten Flachbereich Korallentürme umrunden und Einbuchtungen erkunden, Fische beobachten oder einfach im Vorbeitauchen diesen einzigartigen Korallengarten bewundern.
  • Tief, tief im Süden (in der Höhe von Rocky Island) liegen die St. Johns Riffe. Diese Riffgruppe bietet dem Taucher eine noch fast unberührte Unterwasserwelt.
  • Ein paar Stunden südlich von St. John’s zieht sich von West nach Ost die etwa 6km lange Riffkette von Abu Fandera. Zwischen den sechs langgezogenen Riffe sind sogenannten Passagen, die herrlich betauchbare Kanäle unterschiedlicher Topografie sind. Dutzende von Ergs (Riffblöcke) in einer Tiefe von 15m bis 20m, die mit wunderschönen Weichkorallen bewachsen sind, wecken den Entdeckerinstinkt
  • Obwohl das Riff Elphinstone durch seine küstennahe Lage in den letzten Jahren sehr stark betaucht wurde/wird, gehört es zweifellos zu den schönsten Riffen Ägyptens und ist ein „must be“ für jeden Taucher. Nicht sehr breit, aber lang zieht sich stufenweise im Norden ein Plateau von 18m bis 55m in die Tiefe.
  • Safaga mit seinen fantastischen Taucplatzen Abu Kifan und Panorama Reef sind neben dem Betauchen der Salem Express ein gelungener Bestandteil dieser Safari
  • Brother Islands

    Die Brother Islands gehören zweifelsohne zu den weltbesten Tauchplätzen. Steil aus großer Tiefe emporragend, liegen zwei kleine Inseln, der große und der kleine Bruder, einsam im Roten Meer auf offener See, etwa 60 km von der Küste entfernt. Der Little Brother weist eine überraschende Fülle von Lebewesen auf. Steilwände der Superlative erwarten den Taucher. Im Norden zieht sich ein schmales und langes Plateau von 7 m bis auf über 42 m in die Tiefe. Dort zu tauchen ist immer wieder ein kleines Abenteuer. Hammerhaie haben oftmals ihr Stelldichein, aber auch eine Putzerstation für graue Riffhaie befindet sich dort, grosse Barracudas stehen in der Strömung bereit zu jagen, grosse Napoleons stellen sich dem Taucher zur Schau, Seidenhaie, aber auch Fuchshaie kommen manchmal vorbei. Entlang der Ost- und Westseite üppig mit riesigen Gorgonien, Weich- & Hartkorallen bis in den zerklüfteten Flachbereich bewachsene Steilwände beheimaten unzählige Lebewesen. Hier ist alles möglich! Besonders im Süden sind oftmals Schildkröten zu beobachten, in der Strömung "fliegt" fast unbemerkt ein Manta vorüber, jagende Tümmler, Thunfische und Makrelen, all das ist möglich. Etwa einen Kilometer nördlich vom Little Brother liegt der Big Brother. In der Mitte der Insel, befindet sich der 1883 erbaute Leuchtturm. Das Highlight für jeden Taucher ist dort sicherlich ein Tauchgang an dem Wrack der Numidia. Der britische Stahl- & Schraubendampfer war auf dem Weg von Glasgow nach Bombay & Kalkutta, als er in der Nacht des 20. Juli 1901 mit voller Fahrt auf die nördliche Spitze des Riffes auflief. Einige Wochen später sackte die Numidia ab und liegt nun hochkant zwischen 12 m und 80 m Tiefe am Riff. Herrlich bewachsen mit Korallen in allen Farben – ein fantastischer Anblick! Rundherum tummeln sich in der Strömung viele Schwarmfische, aber auch Hammerhaie und andere Haiarten sind hier keine Seltenheit. Westlich der Nordspitze befindet sich noch ein zweites Wrack, die AIDA. Das 75 m lange Dampfschiff ist 1957 hier gesunken, als es bei Sturm anlegen wollte. Der Rumpf war so stark beschädigt, dass es drei Tage später nördlich des Anlegers abrutschte und nun in 30 m bis 65 m Tiefe liegt. Ein sehr mystischer Tauchgang, bei dem man die mit wundervollen Weichkorallen überzogenen Reste der Reling, die Davits und Metallteile bewundern kann. Der Süden von Big Brother lockt mit einem stark bevölkertem und schön bewachsenen Plateau, das sich von 35 m bis etwa 42 m Tiefe erstreckt. Fuchshaie ziehen ihre Kreise und viel Schwarmfisch tummelt sich dort. Die Brother Islands sind aufgrund der teilweise starken Strömung und evtl. hohen Wellengangs nicht einfach zu betauchen und deshalb nur für erfahrene Taucher geeignet.

  • Elphinstone

    Dieses Riff läuft von Nord nach Süd weit ins Rote Meer hinaus, wie die Finger einer Hand. Steile Wände führen hinab sowohl auf der Ost als auch der West- Seite des Riffs, während das Nord- und Süd- Ende jeweils in ein Plateau ausläuft. Haie schwimmen hier öfters vorbei um ihren Hunger an der üppigen Fischpopulation zu stillen.

  • Zabargad

    Zabargad bietet zwei Schiffswracks, beide in einem für Sporttaucher geeigneten Gebiet. An der Ostseite, in einer Tiefe von 1 bis 24 Metern, liegt ein 70 Meter langes und etwa 10 Meter breites Wrack, dessen Name und Geschichte seit Langem Gegenstand von Spekulationen sind. Man vermutet, dass es sich um einen russischen Motorfrachter handelt, der nach einer Kollision oder Explosion an Bord Schutz vor der Insel suchte und dort sank – die Beschädigungen am Heck sprechen dafür. Die Vegetation des Wracks deutet auf einen Untergang in den 1950er- oder 1960er-Jahren hin. An der Südostseite befinden sich im oberen Riffgebiet zahlreiche Höhlendurchgänge, in denen man mit etwas Glück Nacktschnecken und Strudelwürmer entdecken kann. An der Westseite von Zabargad kann man neben wunderschönen Hartkorallengärten die Überreste des Safaribootes „Neptuna“ betauchen, das hier 1981 sank. Auf dem sandigen Meeresgrund in 24 Metern Tiefe finden sich Spuren des Untergangs: ein Generator, mehrere Koffer, ein Radargerät und eine Tauchflasche. Vom Wrack selbst fehlt jedoch jede Spur. Da das Riff an dieser Stelle nur flach abfällt, kann das Safariboot nicht tiefer gesunken sein und muss daher in der Nähe liegen. Vermutlich trieb es, als das Heck bereits unter Wasser war, ein Stück weiter, während die genannten Gegenstände über Bord gingen. Das Wrack der „Neptuna“ konnte bis heute nicht gefunden werden und bleibt somit eines der Rätsel, die das Rote Meer noch immer birgt. Safariboote ankern üblicherweise an der Südseite der Insel – hinter einer großen Lagune. Rund um die etwa 10–12 Meter tiefe Lagune fällt das Wasser steil auf über 50 Meter Tiefe ab. Das Innere der Lagune ist durch zahlreiche Felsdurchgänge erreichbar, die sich durch das die Lagune umgebende Gestein ziehen und üppig mit farbenprächtigen Weichkorallen bewachsen sind.

  • Rocky Island

    Die Insel erstreckt sich über 300 m x 80 m und ist rundum von einem Saumriff umgeben. Die Südseite des Riffs besteht aus Überhängen und halben Höhlen, in denen sich häufig Weißspitzen-Riffhaie aufhalten. Besonders im Osten und Westen gelten die Riffe als wahre Hai-Hotspots, da hier eine Strömung aus Norden die Haie anlockt, die auch riesige Sardinenschwärme und deren Fressfeinde, die Thunfische, mit sich bringt. Im Norden hingegen befindet sich eine stark zerklüftete Steilwand mit Felsvorsprüngen und Überhängen. Hier kann man mitunter Delfine beobachten. Auch rund um Rocky Island gelten die Regeln des Meeresparks, und aufgrund der verschiedenen Strömungen ist das Riff dort eine echte Herausforderung.

  • Abu Fendera

    Das Boot ankert in der Lagune. Sie lassen sich vom Zodiac durch den Kanal zu den Ergs (Korallenblöcken) bringen. Mit dem Riff zu Ihrer Rechten tauchen Sie in Richtung Kanal, wo Sie wenige Meter vom Eingang entfernt, in einer Tiefe von 15–20 Metern, eine Reihe wunderschön mit Steinkorallen bewachsener Blöcke finden. Auch in der Öffnung und im Kanal selbst hat sich eine außergewöhnlich schöne Korallenlandschaft entwickelt. Die Türme sind vollständig mit Weichkorallen in allen Farben bedeckt. Hier sollten Sie unbedingt nach Nacktschnecken Ausschau halten. Die Zeit vergeht wie im Flug, und man weiß gar nicht, wo man zuerst suchen soll. Gegen Ende des Tauchgangs überqueren Sie den Kanal zurück zum Boot und können bequem im flachen Wasser aufsteigen. Rund um die Ergs finden Sie Fledermausfische, Kofferfische, Krokodilfische und Blaupunktrochen, die sich im sandigen Meeresgrund tarnen.

  • Numidia

    Das Rote Meer ist bei den Brothers-Inseln 180 km breit, dennoch lief die Besatzung auf diese kleine Insel auf. Kurz nach zwei Uhr morgens wurde Kapitän Craig unsanft durch den heftigen Aufprall des Schiffes auf das Riff am Nordende der „Big Brother“ geweckt. Der Wachoffizier Merwood war vermutlich gleichzeitig mit seinem Chef eingeschlafen. Der daraus resultierende Kurs führte das Schiff in wahrhaft schlafwandlerischer Sicherheit mitten ins Riff. Das Schiff saß somit auf dem schmalen Saumriff fest, und alle Befreiungsversuche scheiterten. In den folgenden Tagen wurden Versuche unternommen, die „Numidia“ mithilfe anderer Schiffe freizuschleppen, jedoch vergeblich. Kapitän Craig blieb die undankbare Aufgabe, mehrere Wochen auf der verlassenen Insel auszuharren und die Bergung der Ladung zu überwachen. Wahrscheinlich in den Winterstürmen von 1901/02 wurde das Schiff dann vom Riff losgerissen und sank endgültig.

  • Aida

    Der Tauchgang an der AIDA ist ein außergewöhnliches Erlebnis, egal wie erfahren man ist. Man fragt sich unwillkürlich, wie ein Schiff so sinken und wie angedockt am abfallenden Riffrand stehen kann. Da sich keine Ladung mehr an Bord befindet, liegt die Vermutung nahe, dass diese durch das Wrack gerutscht und nun in tieferen Bereichen am Meeresgrund liegt. Ebenso steht die AIDA kerzengerade am abfallenden Riffrand, ihr höchster Punkt liegt in 25 Metern Tiefe, die Schraube in 57 Metern. Abgesehen von der Kollision mit dem Riff ist das Schiff noch vollständig intakt. Es liegt dort seit über 40 Jahren und ist zunehmend mit dem Riff verschmolzen, überwuchert von Korallen.

  • Shaab Sheer

    Die Nordseite von „Shaab Sheer“ ist etwas unruhiger, die Südseite hingegen ähnelt einer Lagune und ist in der Regel sehr gut geschützt. Mit der stärksten Strömung muss man an der Westseite rechnen, die dem „South Safaga Channel“ zugewandt ist. Die meisten Taucher schätzen den Bereich zwischen drei und 15 Metern Tiefe wegen der mondähnlichen Hirnkorallenlandschaft. Dennoch findet man bei „Shaab Sheer“ viele verschiedene Riffbewohner. Picasso-Drückerfische, orange-gestreifte und gelbgefranste Drückerfische, Papageifische, Bleistiftfeilenfische und Schleuderkieferlippfische sind hier in großer Zahl anzutreffen. Im Bereich des nördlichen Plateaus und an der Steilwand kann man außerdem Brassen, Großaugen-Kaiserfische, Makrelen, Rote und Schwarze Schnapper sowie Thunfisch- und Barrakudaschwärme beobachten.

  • Panorama Reef

    Die Ost- und Westseite des Panorama-Riffs fallen steil ab, doch im Norden und Süden erstrecken sich faszinierende Plateaus mit einer reichen Unterwasserwelt und – wie könnte es anders sein – einem Panorama der besonderen Art. Hier sieht man Doktorfische, Barrakudas, Dickkopfmakrelen, Muränen, Krokodilfische, Adlerrochen, Napoleonfische und Schildkröten. Auf dem nördlichen Plateau des Panorama-Riffs findet man prächtige Bergkorallen, große Tischkorallen und Tausende von Fahnenbarschen. Die Strömung kommt zu 95 Prozent aus Norden, weshalb es hier oft recht stürmisch zugeht. Das südliche Plateau ist geschützter und beginnt in 18 Metern Tiefe, bevor es allmählich auf 30 Meter abfällt. Hier wachsen riesige Gorgonien über dem Riffkamin. Ein ausgedehntes Anemonenfeld gehört ebenso dazu wie die fast schon obligatorische Sichtung von Steinfischen.

  • Dangarous Reef

    Dies ist das südlichste Riff von St. John's und bietet eine große Vielfalt. Das Riff erstreckt sich über 150 m x 70 m. Versteckt im Hauptriff befindet sich ein kleines Höhlensystem. Es ist leicht zu betauchen und man kann sich nicht verirren. Der Eingang liegt auf einem kleinen Plateau in 9 m Tiefe. Im äußeren Bereich erstreckt sich das Plateau weitere 60 m nach Süden. Hier leben Teppichanemonen und Harlekinkrabben in Symbiose. An einer anderen Stelle hält sich ein Hammerhai auf. Im Westen ragen zahlreiche Korallenstrukturen aus einem Gemisch aus Weich- und Steinkorallen empor. Dazwischen verstecken sich stets Riesenmuränen und Napoleon-Lippfische. Zwei Ergs reichen von 20 m Tiefe bis 9 m unter die Wasseroberfläche. Östlich davon befindet sich ein wunderschöner Garten aus Bergkorallen in allen Farben. Aufgrund der Turbulenzen an den Ergs ist dies bei stärkerer Strömung ein anspruchsvoller Tauchplatz. Auch die morgendliche Strömung kann einen ins offene Wasser treiben.

  • Habili Ali

    Dieses Riff liegt im nordöstlichsten Teil des zentralen Tauchgebiets von St. John’s. Es handelt sich um ein steiles Steilwandriff, das je nach Jahreszeit zwischen 0 und 4 m unter Wasser liegt. Die Riffkante ist von unzähligen Rillen, Kerben und Überhängen durchzogen. Überall findet man wunderschöne und üppige Bestände an Weich- und Steinkorallen sowie sehr große Gorgonien und Schwarze Korallen. Neben den großen Fächerkorallen kann man hier mit Sicherheit den Liebling aller Taucher beobachten: den Langnasen-Falkenfisch. Habili Ali ist in Nord-Süd-Richtung 20 bis 25 m breit und in Ost-West-Richtung 150 bis 200 m lang. Im Süden fällt es 10 bis 15 m ab und geht dann in ein schmales Plateau über. Die Ost- und Westseite fallen deutlich über 40 m ab. Leider ist das Riff nicht immer zugänglich, da die Riffkrone so nah am Wasser liegt, dass sich selbst bei kleinen äußeren Wellen recht kräftige Brecher bilden können. Da Habili Ali ein Außenriff ist, kann die Strömung von schwach bis sehr stark variieren und aus allen Richtungen kommen. Ein Strömungstest ist daher unerlässlich.

  • St.Johns Gota Soraya

    Das Riff reicht weit über 100 m tief und weist im Süden in 9 m Wassertiefe einen mit schwarzen Korallen bewachsenen Kamin auf.<br/>Die Westseite bildet eine Steilwand mit tiefen Einbuchtungen und Ausbuchtungen. Dort befindet sich ein Block, der scheinbar aus dem Riff herausgewachsen ist und sich von 22 m bis 9 m unter die Wasseroberfläche erstreckt. In der Tiefe ziehen gelegentlich einige Graue Riffhaie vorbei. Im Norden, bei St. John’s Gota Soraya, befindet sich nach einer steilen, 15 m hohen Wand ein Riffsporn, der mit einem Gefälle von über 70 m abfällt. Er ist vollständig mit Gorgonien und zarten Seefedern sowie riesigen Weichkorallenfeldern bedeckt. Grauschwarze Schnapper und Riffhaie sind dort häufig anzutreffen. An der Ostseite findet man in den weiten Nischen Schwärme von Schnappern und Barben. Oftmals kann man auch Mantarochen beobachten, da dort die Strömung auf das Riff trifft.

  • St. Johns Gota Kebir

    Das Gota Kebir-Riff vor St. John’s ist 250 m lang und 120 m breit. Im Norden fällt es stellenweise bis auf 35 m ab und öffnet sich zu einem kleinen Felsvorsprung, bevor es weiter in die Tiefe stürzt. Die Westseite fällt mit Überhängen und tiefen Einschnitten auf 20 bis 25 m ab und geht dann mit einer leichten Neigung in den äußeren Bereich über, wo sie in der Tiefe verschwindet. Im Osten fällt die Wand 20 bis 30 m ab und geht dann in einen Überhang über. Der nördliche Teil fällt direkt in die Tiefe ab. Unterwegs befinden sich riesige Gorgonien mit einem Durchmesser von 3 bis 4 m. Die Südseite ist mit Korallenfeldern bedeckt. Die Riffwand verläuft dort senkrecht hinab zum zweiten Plateau in 55 m Tiefe. Auf dem Plateau kann man Mantarochen, Graue Riffhaie und Hammerhaie bei ihren Schwimmzügen beobachten. Westlich und östlich des Plateaus, in 9 m Tiefe, befinden sich Höhlen. Beide verlaufen nahezu identisch in einem faszinierenden, großen Kreisbogen. Achten Sie jedoch bitte auf Gegenstände, die durch Ihre Ausatemluft herunterfallen könnten.

  • Gota Wahed/Etnien Abu Fendera

    Die Korallenblöcke liegen auf einem riesigen Plateau nicht weit voneinander entfernt, dennoch sollten Sie in jedem Fall zwei Tauchgänge einplanen. Der überwiegend sandige Meeresboden um die beiden Blöcke ist etwa 18 Meter tief. Sie können mit einem Zodiac aus der Lagune an verschiedenen Stellen abgesetzt werden. Bei Gota Wahed befinden sich an der Westseite in 15–20 Metern Tiefe mehrere kleine Korallenblöcke, die sehr sehenswert sind. Dort sollten Sie Ihren Tauchgang beginnen. Zurück am großen Block folgen Sie diesem mit dem Riff zu Ihrer Rechten und lassen sich zwischen den beiden Blöcken wieder vom Zodiac abholen. Der zweite Tauchgang beginnt dort, wo der erste aufgehört hat – zwischen Gota Wahed und Gota Etnien, wo sich erneut kleine Korallenblöcke befinden, die Sie genauer betrachten sollten. Der Tauchgang führt weiter mit dem Riff zu Ihrer Rechten in Richtung Osten.

  • Farcha/Habili Abu Fendera

    Am Rand des Plateaus fällt der Meeresgrund steil bis auf etwa 50 Meter ab. Der interessantere Abschnitt befindet sich jedoch auf dem Plateau in einer Tiefe von etwa 25–30 Metern. Dort findet man zahlreiche Korallenblöcke (Ergs) unterschiedlicher Größe. An den Enden der hufeisenförmigen Strukturen liegen jeweils zwei Gruppen von drei Habilis – so werden die Ergs genannt – unter der Wasseroberfläche. Da die beiden Gruppen recht weit voneinander entfernt sind, empfiehlt es sich, hier zwei Tauchgänge einzuplanen. Man kann sich mit dem Zodiac oberhalb der Ergs absetzen lassen und die wunderschön bewachsenen Blöcke umrunden.

Golden Dolphin Safari World

English Deutsch 中文(简体)
up