10 Tage-Brother Islands-Daedalus-Fury Shoals

10 Tage-Brother Islands-Daedalus-Fury Shoals

Höhepunkte der Route

  • Die Brother Islands mit ihren Steilwänden und kapitalen Fischen. Fans alter, gesunkener Schiffe kommen auf dieser Tauchsafari voll auf ihre Kosten. Bei den Big Brother Islands liegen die Numidia und die Aida, und an beiden „Brüdern“ findet man die gesamte Vielfalt der Großfische, die das Rote Meer zu bieten hat – Hammerhaie, Fuchshaie, Graue Haie, Weißspitzen-Hochseehaie und vieles mehr. Der markante Leuchtturm von Daedalus ist schon von Weitem sichtbar. Das Riff erstreckt sich über eine Länge von mehr als 1,2 km. Steile Wandtauchgänge in der beständigen Strömung und Begegnungen mit Haien prägen die Tauchgänge rund um Daedalus. Die Fury Shoal Tour zeichnet sich durch ein farbenfrohes Potpourri unterschiedlichster Riffstrukturen aus, darunter kleine Höhlensysteme, dicht mit Korallen bewachsene Riffblöcke, Plateaus, Canyons, Korallengärten und Steilwände. Ganz zu schweigen von der unglaublichen Vielfalt an Fischen, die das Rote Meer zu bieten hat.
  • Brother Islands

    Die Brother Islands gehören zweifelsohne zu den weltbesten Tauchplätzen. Steil aus großer Tiefe emporragend, liegen zwei kleine Inseln, der große und der kleine Bruder, einsam im Roten Meer auf offener See, etwa 60 km von der Küste entfernt. Der Little Brother weist eine überraschende Fülle von Lebewesen auf. Steilwände der Superlative erwarten den Taucher. Im Norden zieht sich ein schmales und langes Plateau von 7 m bis auf über 42 m in die Tiefe. Dort zu tauchen ist immer wieder ein kleines Abenteuer. Hammerhaie haben oftmals ihr Stelldichein, aber auch eine Putzerstation für graue Riffhaie befindet sich dort, grosse Barracudas stehen in der Strömung bereit zu jagen, grosse Napoleons stellen sich dem Taucher zur Schau, Seidenhaie, aber auch Fuchshaie kommen manchmal vorbei. Entlang der Ost- und Westseite üppig mit riesigen Gorgonien, Weich- & Hartkorallen bis in den zerklüfteten Flachbereich bewachsene Steilwände beheimaten unzählige Lebewesen. Hier ist alles möglich! Besonders im Süden sind oftmals Schildkröten zu beobachten, in der Strömung "fliegt" fast unbemerkt ein Manta vorüber, jagende Tümmler, Thunfische und Makrelen, all das ist möglich. Etwa einen Kilometer nördlich vom Little Brother liegt der Big Brother. In der Mitte der Insel, befindet sich der 1883 erbaute Leuchtturm. Das Highlight für jeden Taucher ist dort sicherlich ein Tauchgang an dem Wrack der Numidia. Der britische Stahl- & Schraubendampfer war auf dem Weg von Glasgow nach Bombay & Kalkutta, als er in der Nacht des 20. Juli 1901 mit voller Fahrt auf die nördliche Spitze des Riffes auflief. Einige Wochen später sackte die Numidia ab und liegt nun hochkant zwischen 12 m und 80 m Tiefe am Riff. Herrlich bewachsen mit Korallen in allen Farben – ein fantastischer Anblick! Rundherum tummeln sich in der Strömung viele Schwarmfische, aber auch Hammerhaie und andere Haiarten sind hier keine Seltenheit. Westlich der Nordspitze befindet sich noch ein zweites Wrack, die AIDA. Das 75 m lange Dampfschiff ist 1957 hier gesunken, als es bei Sturm anlegen wollte. Der Rumpf war so stark beschädigt, dass es drei Tage später nördlich des Anlegers abrutschte und nun in 30 m bis 65 m Tiefe liegt. Ein sehr mystischer Tauchgang, bei dem man die mit wundervollen Weichkorallen überzogenen Reste der Reling, die Davits und Metallteile bewundern kann. Der Süden von Big Brother lockt mit einem stark bevölkertem und schön bewachsenen Plateau, das sich von 35 m bis etwa 42 m Tiefe erstreckt. Fuchshaie ziehen ihre Kreise und viel Schwarmfisch tummelt sich dort. Die Brother Islands sind aufgrund der teilweise starken Strömung und evtl. hohen Wellengangs nicht einfach zu betauchen und deshalb nur für erfahrene Taucher geeignet.

  • Daedalus Riff

    Das Daedalus Reef wird von einer abschüssigen Steilwand umgeben und weist ein Plateau an der Südseite auf, das von 30 m an der Wand bis auf 40 m an der Kante abfällt. Bis in den Flachbereich ist das Plateau bunt bewachsen, Schildkröten halten sich dort gerne auf, aber auch viel Schwarmfisch. Der Blick ins Detail lohnt sich um Schnecken, Drachenköpfe oder Steinfische zu entdecken. Nicht selten schaut ein Fuchshai am Plateau vorbei. An der Nordwestspitze hat man gute Chancen Hammerhaien zu begegnen, aber auch Riffhaie aller Art sind zu beobachten. Beim Drift entlang der Westseite stößt man auf Anemon City: auf einer Breite von etwa 10 m, in 5 m bis 30 m Tiefe hat sich eine Kolonie von Anemonen niedergelassen, die in der Strömung wie ein riesiger Flokatiteppich aussieht. Der Fischbestand ist beeindruckend: Schwärme von Füsilieren, Doktorfischen und Makrelen, vielfältiger und üppiger als sonst wo.

  • Elphinstone

    Dieses Riff läuft von Nord nach Süd weit ins Rote Meer hinaus, wie die Finger einer Hand. Steile Wände führen hinab sowohl auf der Ost als auch der West- Seite des Riffs, während das Nord- und Süd- Ende jeweils in ein Plateau ausläuft. Haie schwimmen hier öfters vorbei um ihren Hunger an der üppigen Fischpopulation zu stillen.

  • Abu Galawa Soraya

    Eine Segelyacht aus den USA sank 1980 bei „Abu Galawa Soraya“ und ist seitdem von unzähligen Weich- und Steinkorallen besiedelt. Ein unglaublicher Anblick in 17 Metern Tiefe auf einer Länge von 15 Metern. Doch nicht nur das imposante, bewachsene Wrack beeindruckt hier. Mit etwas Glück lassen sich an diesem Tauchplatz Hornhechte, Blaupunktrochen, Rote Füsiliere und frei schwimmende Riesenmuränen beobachten und bewundern. Was viele freuen wird: „Abu Galawa Soraya“ eignet sich auch für Nachttauchgänge – und wie könnte man die vielfältigen Wrackbewohner besser entdecken als nachts! Ausgerüstet mit einer Lampe können wir im Inneren des Wracks auch tagsüber die vielen Glasfische sehen, die die Yacht schon lange ihr Zuhause nennen. Auch auf dem sandigen Grund warten zwischen den Korallentürmen und -blöcken viele Überraschungen.

  • Abu Dabbab

    Eine einzigartige Struktur macht dieses Riff so bemerkenswert: Es gibt Einbuchtungen und kleine Höhlen sowie einen atemberaubenden Korallengarten. Alle Arten von Kaiser- und Wimpelfischen sind hier heimisch, ebenso wie Riffhaie. Dank seiner Lage und der maximalen Tiefe von 16 m eignet sich Abu Dabab I hervorragend für entspannte Tagestauchgänge und aufregende Nachttauchgänge. Im Süden, fast genau in der Mitte, befindet sich ein einzelner Korallenblock. Dort kann man leuchtend rote Feuerfische sowie Haarsterne und nachts Korbsterne beobachten. Außerdem ziehen im Süden immer wieder Delfine vorbei. Im Südosten befindet sich eine weitere Ansammlung von Ergs mit Weich- und Steinkorallen, um die sich gelegentlich Karettschildkröten und Haie aufhalten. Im Norden liegt das berühmte Wrack „Heaven One“. Um dieses Wrack ranken sich viele Geschichten. Nicht weit entfernt findet man Anemonenkolonien und ein Höhlensystem, das von uralten Korallen überwuchert ist, bevor man in zwei Lagunen an der Westseite mit mächtigen Korallen und Schwärmen von Barben und Schnappern eintaucht. An der Westseite erstreckt sich nach Süden eine uralte Korallenformation mit einigen Felsblöcken, auf denen Riffhaie gerne schlafen. Am Rand des Riffs findet man Überreste von Amphoren.

  • Shaab Maksur

    Das Riff ist 350 bis 400 m lang und besteht aus drei Plateaus, von denen eines – ungewöhnlich für ein Außenriff – an der Westseite liegt. Die Strömungen ähneln denen von Elphinstone, da beide Riffe nahezu die gleiche Ausrichtung aufweisen. Das südliche Plateau besteht aus zwei Ebenen. Die erste liegt zwischen 18 und 35 m, die zweite zwischen 35 und 42 m Tiefe. Beide sind 50 bis 60 m lang und 40 m breit. Am Ende fällt das Riff steil auf 80 m ab und geht dann in einen Hang bis auf 120 m Tiefe über, bevor es vollständig in der Tiefe verschwindet. Die Westseite birgt eine Besonderheit: Umgeben von einem Korallengarten und einem Felsblock befindet sich in der Mitte des Plateaus eine kleine Lagune mit einer Tiefe von 13–16 m und einer Breite von 20 m. Hier liegen Trümmer eines alten Safariboots, das nach 14 Tagen im Einsatz auf das Riff auflief. Die Takelage wurde über Bord geworfen und der Rumpf zur Werft gebracht, um ihn wiederaufzubauen. Inzwischen hat sich das Riff um das Wrack herum prächtig entwickelt. Im Osten fällt das Riff steil ab, und nördlich davon befindet sich in 20 bis 37 Metern Tiefe ein weiteres Plateau mit kleineren Erhebungen und einem Korallengarten. Hier, wie überall auf diesem Riff, können Abwärtsströmungen auftreten. Am nördlichsten Punkt befinden sich zwei weitere Felsspitzen, die durch eine 8 Meter tiefe Lücke vom Riff getrennt sind.

  • Numidia

    Das Rote Meer ist bei den Brothers-Inseln 180 km breit, dennoch lief die Besatzung auf diese kleine Insel auf. Kurz nach zwei Uhr morgens wurde Kapitän Craig unsanft durch den heftigen Aufprall des Schiffes auf das Riff am Nordende der „Big Brother“ geweckt. Der Wachoffizier Merwood war vermutlich gleichzeitig mit seinem Chef eingeschlafen. Der daraus resultierende Kurs führte das Schiff in wahrhaft schlafwandlerischer Sicherheit mitten ins Riff. Das Schiff saß somit auf dem schmalen Saumriff fest, und alle Befreiungsversuche scheiterten. In den folgenden Tagen wurden Versuche unternommen, die „Numidia“ mithilfe anderer Schiffe freizuschleppen, jedoch vergeblich. Kapitän Craig blieb die undankbare Aufgabe, mehrere Wochen auf der verlassenen Insel auszuharren und die Bergung der Ladung zu überwachen. Wahrscheinlich in den Winterstürmen von 1901/02 wurde das Schiff dann vom Riff losgerissen und sank endgültig.

  • Aida

    Der Tauchgang an der AIDA ist ein außergewöhnliches Erlebnis, egal wie erfahren man ist. Man fragt sich unwillkürlich, wie ein Schiff so sinken und wie angedockt am abfallenden Riffrand stehen kann. Da sich keine Ladung mehr an Bord befindet, liegt die Vermutung nahe, dass diese durch das Wrack gerutscht und nun in tieferen Bereichen am Meeresgrund liegt. Ebenso steht die AIDA kerzengerade am abfallenden Riffrand, ihr höchster Punkt liegt in 25 Metern Tiefe, die Schraube in 57 Metern. Abgesehen von der Kollision mit dem Riff ist das Schiff noch vollständig intakt. Es liegt dort seit über 40 Jahren und ist zunehmend mit dem Riff verschmolzen, überwuchert von Korallen.

  • Shaab Marsa Alam

    Es gibt einige wirklich beeindruckende Sehenswürdigkeiten: Im unteren Teil der Lagune, westlich der Barriere, in einer Tiefe von 12 bis 15 Metern, befinden sich zwei Korallenblöcke – ein großer von 1 x 20 Metern und ein kleinerer von 6 x 6 Metern. Sie erstrecken sich von Nordosten nach Südwesten und sind so eng miteinander verwachsen, dass sie wie ein eigenes Riff wirken. Im oberen Bereich sind sie dicht mit Hart- und Weichkorallen bewachsen. Es gibt ein kleines Höhlensystem zu erkunden. Im Nordosten findet man noch die Überreste eines gesunkenen Safariboots. Hier kann man Krokodilfische, Muränen und Schnapperschwärme beobachten. Nördlich und westlich davon liegt ein weiterer wunderschöner Korallengarten. Beide Gebiete beherbergen Putzerstationen, sind von Sandflächen durchzogen und Heimat von Röhrenaalen, Barbenschwärmen, Schnappern und anderen Rifffischen. Man kann Muränen, Oktopusse, Schnecken und freche Clownfische entdecken. Beide Gebiete sind am einfachsten mit dem Zodiac zu erreichen. Der Rückweg zum Boot ist machbar, auf jeden Fall gelangt man in Sichtweite des Safaribootes, um vom Zodiac abgeholt zu werden.

  • Shaab Sharm/Gota Sharm

    Göta Sharm ist 250 m lang, 100 m breit und verläuft keilförmig von West nach Ost. An beiden Enden befinden sich Plateaus. Der Rest besteht aus steilen Wänden, die über 100 m tief reichen. Die Plateaus sind zwischen 20 m (nahe dem Hauptriff) und 35 m tief (im äußeren Bereich). Die Strömung kommt üblicherweise morgens aus Nordwesten und mittags aus Norden. Trotz dieser Vorhersagbarkeit ist Vorsicht geboten, da die Strömung sehr stark werden und man vom Plateau abgetrieben werden kann. Auf dem östlichen Plateau findet man Langnasen-Falkenfische in Gorgonien, Rotfeuerfische unter Tischkorallen, Barrakudas, Riffhaie, Fischschwärme und zwei Putzerstationen: eine in der Mitte des Plateaus für junge Thunfische und die andere an einem großen Felsblock im Süden für Doktorfische. Auf dem östlichen Plateau kann die Strömung Turbulenzen verursachen, die das Tauchen erschweren. Das westliche Plateau ist schmaler als das östliche und beherbergt ebenfalls eine Putzerstation. An seiner Nordseite trifft die Strömung üblicherweise auf Gota Sharm. Daher ist es ein guter Ort für große Fische wie den Hammerhai. Fast genau gegenüber, an der Südseite, wurden Mantarochen gesichtet, aber die Wahrscheinlichkeit, dort auf Riffhaie, Makrelen, Thunfische und Barrakudas zu treffen, ist höher.

  • Abu Galawa Kebir

    Bei Abu Galawa Kebir gibt es Lagunen und mehrere Seitenriffe, die alles bieten, was das Rote Meer zu bieten hat: Blaue Geweihkorallen und atemberaubende Landschaften. Neben der „Rosalie Moller“ und der „Numidia“ ist der Dampfschlepper „Tien Hsing“ eines der schönsten Schiffswracks im Roten Meer. Der 1935 in Shanghai gebaute Hafenschlepper war mit einer Länge von 36 Metern, einer Breite von etwas über 7 Metern und einem Tiefgang von etwa 3 Metern für seine Zwecke eher klein. Am 26. Oktober 1943 sank der Schlepper und liegt nun in 12–13 Metern Tiefe in einer leichten Schräglage westlich des Kanals. Das Wrack ist an Steuerbord gut zu sehen, an Backbord jedoch weniger, da es stark mit Korallen bewachsen ist. Der Korallengarten an der Westseite besteht aus Bergkorallen. Im oberen Bereich sind die Einschnitte und Kanäle mit Tischkorallen bewachsen. Auch nachts kann man hier hervorragend tauchen.

  • Satayah Gota Soraya

    „Soraya“ bedeutet „klein“. Das verrät uns, dass wir uns am Schwesterriff des größeren Sataya Gota Kebir befinden. Die Wassertiefe im Tauchgebiet beträgt 20 bis 25 Meter. Das Riff ist 250 Meter lang und etwa 70 Meter breit. Das Boot ankert üblicherweise in einer kleinen Lagune südöstlich des Riffs. Je nach Strömung kann man aber auch im Südwesten an einer Riffbucht festmachen. Im Sataya-Gebiet herrscht fast immer eine Nordströmung. Der Ankerplatz im Südosten, in der Lagune, ist auch einer der schönsten Tauchplätze zur Mittagszeit. Hier tauchen nur wenige Menschen, und man hat den Eindruck, man taucht ein, kurz nachdem sich der Korallengarten gebildet hat. Die meisten Tauchtouren beginnen aufgrund der Nordströmung natürlich mit dem Zodiac im Norden. Dann hat man die freie Wahl, ob man links oder rechts taucht. Hier können Sie Navigation üben und haben in jede Richtung einen Tauchgang von etwa 60 bis 70 Minuten. Im Norden führt ein kleiner Pfad durch eine Höhle in eine Lagune. Diese ist mit Bergkorallen bewachsen. Das gesamte Gebiet ist voller riesiger Bergkorallen, großer Tischkorallen, Lederkorallen und Weichkorallen. Es gibt viele Jungfische, große Schwärme von Schnappern, Großaugenbarschen und Barben. Auch Schnecken sowie Delfine und junge Riffhaie sind hier anzutreffen. Im Nordwesten, hinter einer Sandstraße, befindet sich ein weiterer Korallengarten. Er besteht aus alten und neuen Korallenformationen und fällt nach Norden bis auf 40 Meter Tiefe ab.

  • Satayah Gota Kebir

    Sataya Gota Kebir – „Kebir“ bedeutet „groß“ – liegt westlich des Hauptriffs von Sataya. Die Wassertiefe im Tauchgebiet beträgt 5 bis 25 Meter. Das Riff ist etwa 140 Meter lang und 80 Meter breit. Der Ankerplatz ist gut geschützt und befindet sich meist direkt an einem Plateau mit einer Tiefe von 5 bis 15 Metern. Da die Strömung, außer im Herbst, fast immer aus Norden kommt, ist es ein idealer Ankerplatz für Tag- und Nachttauchgänge – perfekt, um das Plateau in der Dunkelheit zu erkunden. Im Süden liegt das Plateau in 5 bis 11 Metern Tiefe und fällt an den Außenseiten auf 15 bis 18 Meter ab. Nachts wimmelt es hier von Leben. Spanische Tänzerinnen sind hier fast garantiert, dafür ist der Tauchplatz bekannt. Man findet außerdem viele Garnelenarten, Kaninchenfische, Papageifische im Kokon, Flötenfische, Feuerfische, Gorgonenköpfe und vieles mehr. Im Westen befinden sich einige größere Felsblöcke in 22 Metern Tiefe. Bis auf den nordwestlichen Bereich gibt es überall kleine und große Blöcke. Man findet dort unter anderem Plattwürmer, Muränen, kleine Gruppen jagender Fische sowie Nacktschnecken. Im Norden befindet sich eine Lagune mit einem wunderschönen Korallengarten, Fischschwärmen und einer Anemonenkolonie.

  • Shaab Claude

    Shaab Claude ist etwa 150 m lang und 60 m breit und erreicht eine maximale Tiefe von 24 m. Boote ankern üblicherweise im Süden, da sich dort in 10 m Tiefe der Höhleneingang befindet. Auch die meisten Fische findet man im südlichen Teil des Riffs. Hier leben beispielsweise Fledermausfische, Drückerfische, Wimpelfische, Barben und Schnapper. Auch große Napoleon-Lippfische sind keine Seltenheit. Oftmals erschwert oder verhindert eine Strömung aus Norden das Tauchen an der Westseite oberhalb des Korallengartens. Nach einer etwas holprigen Fahrt mit dem Zodiac zum Kanal und den Anemonenkolonien wird man mit einem schönen Strömungstauchgang an der Ost- oder Westseite belohnt.

  • Sheleniat

    Das Riff ist 150 m breit und 200 m lang. Mit einer Tiefe von 16 m zählt es zu den sehr flachen Tauchplätzen. Die Korallen erreichen hier meist nur eine Höhe von 50 cm. Die 2 bis 4 m hohen Hügel bieten optimale Bedingungen für Riffbarsche. An der Westseite befinden sich zwei große Lagunen, die in 6 m Tiefe miteinander verbunden sind. Sie sind dicht mit Hirsch- und Bergkorallen bewachsen. Auf dem sandigen Grund leben Grundeln und Krebse in Symbiose. Im Norden grenzt das Riff an einen langgestreckten Block. An der Westseite hingegen erheben sich vier Korallenriffe von 2 bis 8 m Höhe. Die Ostseite weist eine langgestreckte Riffwand mit einzelnen Feldern von Bergkorallen und im Außenbereich isolierten, 2 m hohen Türmen auf. Die Vielfalt an Korallen und Fischen ist hier unbeschreiblich! Im Süden liegen einzelne Lagunen und uralte Korallen, die Fledermausfischen, großen Zackenbarschen und Muränen ein Zuhause bieten. Dies ist ein guter Ankerplatz für Nachttauchgänge. Rund um die Hügel ändert sich die Strömung häufig und bildet Strudel.

  • Erg Abu Diab

    Dieser Tauchplatz ist typisch für die Artenvielfalt des südlichen Roten Meeres, aber auch bekannt für Begegnungen mit großen Haien. Oft trifft man hier auf Gruppen von Hammerhaien. Auch Begegnungen mit Grauhaien und Fuchshaien sind wahrscheinlich, und mit etwas Glück sieht man unter ihnen sogar einen Weißspitzen-Hochseehai.

  • Gota Eden

    Ein Plateau mit kleinen Höhlen, unzähligen bunten Fischen, einem Garten aus Berg-, Feuer- und Geweihkorallen, grünen Schwämmen und Gorgonien – das „Eden Reef“ ist ein atemberaubender Tauchplatz. Wer sich für einen Tauchgang in diesem Paradies im Roten Meer entscheidet, trifft auf ein leicht hufeisenförmiges Riff von etwa 160 Metern Länge und 90 Metern Breite. Am Ende des Riffs angekommen, wird einem der Atem stocken – es fällt steil über 100 Meter ab.

Golden Dolphin Safari World

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