2 Wochen lang das Beste des Roten Meeres: Daedalus–Rocky Island–Zabargad-St. Johns-Elphinstone

2 Wochen lang das Beste des Roten Meeres: Daedalus–Rocky Island–Zabargad-St. Johns-Elphinstone

Höhepunkte der Route

  • Etwa 180 km südlich der Brother Islands erhebt sich ein etwa 600-800m breites Riff aus den Tiefen des Meeres auf dessen Riffdach 1863 ein grosser Leuchtturm erbaut wurde. Das Daedalus Riff wird von einer abschüssigen Steilwand umgeben und weist ein Plateau an der Südseite auf, das von 30 m an der Wand bis auf 40 m an der Kante abfällt. Bis in den Flachbereich ist das Plateau bunt bewachsen, Schildkröten halten sich dort gerne auf, aber auch viel Schwarmfisch. Der Blick ins Detail lohnt sich um Schnecken, Drachenköpfe oder Steinfische zu entdecken. Nicht selten schaut ein Fuchshai am Plateau vorbei. An der Nordwestspitze hat man gute Chancen Hammerhaien zu begegnen, aber auch Riffhaie aller Art sind zu beobachten. Beim Drift entlang der Westseite stösst man auf Anemon City: auf einer Breite von etwa 10 m, in 5 m bis 30 m Tiefe hat sich eine Kolonie von Anemonen niedergelassen, die in der Strömung wie ein riesiger Flokatiteppich aussieht. Der Fischbestand ist beeindruckend: Schwärme von Füsilieren, Doktorfischen und Makrelen, vielfältiger und üppiger als sonst wo.
  • Rocky Island ist ein legendärer Tauchplatz, der jedes Taucherherz höher schlagen lässt. Das die ganze Vogelbrutinsel umgebende Saumriff fördert das Wachstum von allen möglichen Lebensformen. Diese scheinen im ständigen Wettbewerb um ein Plätzchen am Riff zu kämpfen. Die Riffwände sind voll mit den schönsten Weichkorallen, sie teilen sich den Platz mit Gorgonien, Schwämmen und Fächerkorallen.
  • Die ehemalige Saphirschürfinsel Zabargad ist ein Tauchgebiet, das sich insbesondere durch seine Vielseitigkeit auszeichnet. Hier kann man entlang von Steilwänden tauchen, über Drop offs schweben, an den Abbruchkanten Freiwasser Feeling erleben, im geschützten Flachbereich Korallentürme umrunden und Einbuchtungen erkunden, Fische beobachten oder einfach im Vorbeitauchen diesen einzigartigen Korallengarten bewundern.
  • Tief, tief im Süden (in der Höhe von Rocky Island) liegen die St. Johns Riffe. Diese Riffgruppe bietet dem Taucher eine noch fast unberührte Unterwasserwelt. Atemberaubende Steilwände an Big Habili und Small Habili bewachsen mit grossen Fächerkorallen, Gorgonien und Weichkorallen in allen möglichen Farben versprechen traumhafte Tauchgänge.
  • Obwohl das Riff von Elphinstone durch seine küstennahe Lage in den letzten Jahren sehr stark betaucht wurde/ wird, gehört es zweifellos zu den schönsten Riffen Ägyptens und ist ein „must be“ für jeden Taucher. Nicht sehr breit, aber lang zieht sich stufenweise im Norden ein Plateau von 18 m bis 55 m in die Tiefe. Wunderschön bewachsen lohnt es sich nach Grossfischen (graue Riffehaie, Hammerhaie, Weisspitzenhaie) Ausschau zu halten, bevor man östlich oder westlich entlang der atemberaubende Steilwand, die mit Gorgonien, Drahtkorallen und diversen Weichkorallen bewachsen ist, driftet. Das Plateau im Süden ist etwas breiter, mit Korallenblöcken bewachsen und geht auf etwa 45 m Tiefe in ein Drop Off über. Blaue Füsiliere, Barrakudas, Makrelen, Napoleonfamilien aber auch die ein oder andere Schildkröte tummeln sich dort.
  • Daedalus Riff

    Das Daedalus Reef wird von einer abschüssigen Steilwand umgeben und weist ein Plateau an der Südseite auf, das von 30 m an der Wand bis auf 40 m an der Kante abfällt. Bis in den Flachbereich ist das Plateau bunt bewachsen, Schildkröten halten sich dort gerne auf, aber auch viel Schwarmfisch. Der Blick ins Detail lohnt sich um Schnecken, Drachenköpfe oder Steinfische zu entdecken. Nicht selten schaut ein Fuchshai am Plateau vorbei. An der Nordwestspitze hat man gute Chancen Hammerhaien zu begegnen, aber auch Riffhaie aller Art sind zu beobachten. Beim Drift entlang der Westseite stößt man auf Anemon City: auf einer Breite von etwa 10 m, in 5 m bis 30 m Tiefe hat sich eine Kolonie von Anemonen niedergelassen, die in der Strömung wie ein riesiger Flokatiteppich aussieht. Der Fischbestand ist beeindruckend: Schwärme von Füsilieren, Doktorfischen und Makrelen, vielfältiger und üppiger als sonst wo.

  • Elphinstone

    Dieses Riff läuft von Nord nach Süd weit ins Rote Meer hinaus, wie die Finger einer Hand. Steile Wände führen hinab sowohl auf der Ost als auch der West- Seite des Riffs, während das Nord- und Süd- Ende jeweils in ein Plateau ausläuft. Haie schwimmen hier öfters vorbei um ihren Hunger an der üppigen Fischpopulation zu stillen.

  • Zabargad

    Zabargad bietet zwei Schiffswracks, beide in einem für Sporttaucher geeigneten Gebiet. An der Ostseite, in einer Tiefe von 1 bis 24 Metern, liegt ein 70 Meter langes und etwa 10 Meter breites Wrack, dessen Name und Geschichte seit Langem Gegenstand von Spekulationen sind. Man vermutet, dass es sich um einen russischen Motorfrachter handelt, der nach einer Kollision oder Explosion an Bord Schutz vor der Insel suchte und dort sank – die Beschädigungen am Heck sprechen dafür. Die Vegetation des Wracks deutet auf einen Untergang in den 1950er- oder 1960er-Jahren hin. An der Südostseite befinden sich im oberen Riffgebiet zahlreiche Höhlendurchgänge, in denen man mit etwas Glück Nacktschnecken und Strudelwürmer entdecken kann. An der Westseite von Zabargad kann man neben wunderschönen Hartkorallengärten die Überreste des Safaribootes „Neptuna“ betauchen, das hier 1981 sank. Auf dem sandigen Meeresgrund in 24 Metern Tiefe finden sich Spuren des Untergangs: ein Generator, mehrere Koffer, ein Radargerät und eine Tauchflasche. Vom Wrack selbst fehlt jedoch jede Spur. Da das Riff an dieser Stelle nur flach abfällt, kann das Safariboot nicht tiefer gesunken sein und muss daher in der Nähe liegen. Vermutlich trieb es, als das Heck bereits unter Wasser war, ein Stück weiter, während die genannten Gegenstände über Bord gingen. Das Wrack der „Neptuna“ konnte bis heute nicht gefunden werden und bleibt somit eines der Rätsel, die das Rote Meer noch immer birgt. Safariboote ankern üblicherweise an der Südseite der Insel – hinter einer großen Lagune. Rund um die etwa 10–12 Meter tiefe Lagune fällt das Wasser steil auf über 50 Meter Tiefe ab. Das Innere der Lagune ist durch zahlreiche Felsdurchgänge erreichbar, die sich durch das die Lagune umgebende Gestein ziehen und üppig mit farbenprächtigen Weichkorallen bewachsen sind.

  • Rocky Island

    Die Insel erstreckt sich über 300 m x 80 m und ist rundum von einem Saumriff umgeben. Die Südseite des Riffs besteht aus Überhängen und halben Höhlen, in denen sich häufig Weißspitzen-Riffhaie aufhalten. Besonders im Osten und Westen gelten die Riffe als wahre Hai-Hotspots, da hier eine Strömung aus Norden die Haie anlockt, die auch riesige Sardinenschwärme und deren Fressfeinde, die Thunfische, mit sich bringt. Im Norden hingegen befindet sich eine stark zerklüftete Steilwand mit Felsvorsprüngen und Überhängen. Hier kann man mitunter Delfine beobachten. Auch rund um Rocky Island gelten die Regeln des Meeresparks, und aufgrund der verschiedenen Strömungen ist das Riff dort eine echte Herausforderung.

  • Abu Galawa Soraya

    Eine Segelyacht aus den USA sank 1980 bei „Abu Galawa Soraya“ und ist seitdem von unzähligen Weich- und Steinkorallen besiedelt. Ein unglaublicher Anblick in 17 Metern Tiefe auf einer Länge von 15 Metern. Doch nicht nur das imposante, bewachsene Wrack beeindruckt hier. Mit etwas Glück lassen sich an diesem Tauchplatz Hornhechte, Blaupunktrochen, Rote Füsiliere und frei schwimmende Riesenmuränen beobachten und bewundern. Was viele freuen wird: „Abu Galawa Soraya“ eignet sich auch für Nachttauchgänge – und wie könnte man die vielfältigen Wrackbewohner besser entdecken als nachts! Ausgerüstet mit einer Lampe können wir im Inneren des Wracks auch tagsüber die vielen Glasfische sehen, die die Yacht schon lange ihr Zuhause nennen. Auch auf dem sandigen Grund warten zwischen den Korallentürmen und -blöcken viele Überraschungen.

  • Shaab Maksur

    Das Riff ist 350 bis 400 m lang und besteht aus drei Plateaus, von denen eines – ungewöhnlich für ein Außenriff – an der Westseite liegt. Die Strömungen ähneln denen von Elphinstone, da beide Riffe nahezu die gleiche Ausrichtung aufweisen. Das südliche Plateau besteht aus zwei Ebenen. Die erste liegt zwischen 18 und 35 m, die zweite zwischen 35 und 42 m Tiefe. Beide sind 50 bis 60 m lang und 40 m breit. Am Ende fällt das Riff steil auf 80 m ab und geht dann in einen Hang bis auf 120 m Tiefe über, bevor es vollständig in der Tiefe verschwindet. Die Westseite birgt eine Besonderheit: Umgeben von einem Korallengarten und einem Felsblock befindet sich in der Mitte des Plateaus eine kleine Lagune mit einer Tiefe von 13–16 m und einer Breite von 20 m. Hier liegen Trümmer eines alten Safariboots, das nach 14 Tagen im Einsatz auf das Riff auflief. Die Takelage wurde über Bord geworfen und der Rumpf zur Werft gebracht, um ihn wiederaufzubauen. Inzwischen hat sich das Riff um das Wrack herum prächtig entwickelt. Im Osten fällt das Riff steil ab, und nördlich davon befindet sich in 20 bis 37 Metern Tiefe ein weiteres Plateau mit kleineren Erhebungen und einem Korallengarten. Hier, wie überall auf diesem Riff, können Abwärtsströmungen auftreten. Am nördlichsten Punkt befinden sich zwei weitere Felsspitzen, die durch eine 8 Meter tiefe Lücke vom Riff getrennt sind.

  • Dangarous Reef

    Dies ist das südlichste Riff von St. John's und bietet eine große Vielfalt. Das Riff erstreckt sich über 150 m x 70 m. Versteckt im Hauptriff befindet sich ein kleines Höhlensystem. Es ist leicht zu betauchen und man kann sich nicht verirren. Der Eingang liegt auf einem kleinen Plateau in 9 m Tiefe. Im äußeren Bereich erstreckt sich das Plateau weitere 60 m nach Süden. Hier leben Teppichanemonen und Harlekinkrabben in Symbiose. An einer anderen Stelle hält sich ein Hammerhai auf. Im Westen ragen zahlreiche Korallenstrukturen aus einem Gemisch aus Weich- und Steinkorallen empor. Dazwischen verstecken sich stets Riesenmuränen und Napoleon-Lippfische. Zwei Ergs reichen von 20 m Tiefe bis 9 m unter die Wasseroberfläche. Östlich davon befindet sich ein wunderschöner Garten aus Bergkorallen in allen Farben. Aufgrund der Turbulenzen an den Ergs ist dies bei stärkerer Strömung ein anspruchsvoller Tauchplatz. Auch die morgendliche Strömung kann einen ins offene Wasser treiben.

  • Shaab Sharm/Gota Sharm

    Göta Sharm ist 250 m lang, 100 m breit und verläuft keilförmig von West nach Ost. An beiden Enden befinden sich Plateaus. Der Rest besteht aus steilen Wänden, die über 100 m tief reichen. Die Plateaus sind zwischen 20 m (nahe dem Hauptriff) und 35 m tief (im äußeren Bereich). Die Strömung kommt üblicherweise morgens aus Nordwesten und mittags aus Norden. Trotz dieser Vorhersagbarkeit ist Vorsicht geboten, da die Strömung sehr stark werden und man vom Plateau abgetrieben werden kann. Auf dem östlichen Plateau findet man Langnasen-Falkenfische in Gorgonien, Rotfeuerfische unter Tischkorallen, Barrakudas, Riffhaie, Fischschwärme und zwei Putzerstationen: eine in der Mitte des Plateaus für junge Thunfische und die andere an einem großen Felsblock im Süden für Doktorfische. Auf dem östlichen Plateau kann die Strömung Turbulenzen verursachen, die das Tauchen erschweren. Das westliche Plateau ist schmaler als das östliche und beherbergt ebenfalls eine Putzerstation. An seiner Nordseite trifft die Strömung üblicherweise auf Gota Sharm. Daher ist es ein guter Ort für große Fische wie den Hammerhai. Fast genau gegenüber, an der Südseite, wurden Mantarochen gesichtet, aber die Wahrscheinlichkeit, dort auf Riffhaie, Makrelen, Thunfische und Barrakudas zu treffen, ist höher.

  • Abu Galawa Kebir

    Bei Abu Galawa Kebir gibt es Lagunen und mehrere Seitenriffe, die alles bieten, was das Rote Meer zu bieten hat: Blaue Geweihkorallen und atemberaubende Landschaften. Neben der „Rosalie Moller“ und der „Numidia“ ist der Dampfschlepper „Tien Hsing“ eines der schönsten Schiffswracks im Roten Meer. Der 1935 in Shanghai gebaute Hafenschlepper war mit einer Länge von 36 Metern, einer Breite von etwas über 7 Metern und einem Tiefgang von etwa 3 Metern für seine Zwecke eher klein. Am 26. Oktober 1943 sank der Schlepper und liegt nun in 12–13 Metern Tiefe in einer leichten Schräglage westlich des Kanals. Das Wrack ist an Steuerbord gut zu sehen, an Backbord jedoch weniger, da es stark mit Korallen bewachsen ist. Der Korallengarten an der Westseite besteht aus Bergkorallen. Im oberen Bereich sind die Einschnitte und Kanäle mit Tischkorallen bewachsen. Auch nachts kann man hier hervorragend tauchen.

  • Satayah Gota Soraya

    „Soraya“ bedeutet „klein“. Das verrät uns, dass wir uns am Schwesterriff des größeren Sataya Gota Kebir befinden. Die Wassertiefe im Tauchgebiet beträgt 20 bis 25 Meter. Das Riff ist 250 Meter lang und etwa 70 Meter breit. Das Boot ankert üblicherweise in einer kleinen Lagune südöstlich des Riffs. Je nach Strömung kann man aber auch im Südwesten an einer Riffbucht festmachen. Im Sataya-Gebiet herrscht fast immer eine Nordströmung. Der Ankerplatz im Südosten, in der Lagune, ist auch einer der schönsten Tauchplätze zur Mittagszeit. Hier tauchen nur wenige Menschen, und man hat den Eindruck, man taucht ein, kurz nachdem sich der Korallengarten gebildet hat. Die meisten Tauchtouren beginnen aufgrund der Nordströmung natürlich mit dem Zodiac im Norden. Dann hat man die freie Wahl, ob man links oder rechts taucht. Hier können Sie Navigation üben und haben in jede Richtung einen Tauchgang von etwa 60 bis 70 Minuten. Im Norden führt ein kleiner Pfad durch eine Höhle in eine Lagune. Diese ist mit Bergkorallen bewachsen. Das gesamte Gebiet ist voller riesiger Bergkorallen, großer Tischkorallen, Lederkorallen und Weichkorallen. Es gibt viele Jungfische, große Schwärme von Schnappern, Großaugenbarschen und Barben. Auch Schnecken sowie Delfine und junge Riffhaie sind hier anzutreffen. Im Nordwesten, hinter einer Sandstraße, befindet sich ein weiterer Korallengarten. Er besteht aus alten und neuen Korallenformationen und fällt nach Norden bis auf 40 Meter Tiefe ab.

  • Shaab Claude

    Shaab Claude ist etwa 150 m lang und 60 m breit und erreicht eine maximale Tiefe von 24 m. Boote ankern üblicherweise im Süden, da sich dort in 10 m Tiefe der Höhleneingang befindet. Auch die meisten Fische findet man im südlichen Teil des Riffs. Hier leben beispielsweise Fledermausfische, Drückerfische, Wimpelfische, Barben und Schnapper. Auch große Napoleon-Lippfische sind keine Seltenheit. Oftmals erschwert oder verhindert eine Strömung aus Norden das Tauchen an der Westseite oberhalb des Korallengartens. Nach einer etwas holprigen Fahrt mit dem Zodiac zum Kanal und den Anemonenkolonien wird man mit einem schönen Strömungstauchgang an der Ost- oder Westseite belohnt.

  • Habili Ali

    Dieses Riff liegt im nordöstlichsten Teil des zentralen Tauchgebiets von St. John’s. Es handelt sich um ein steiles Steilwandriff, das je nach Jahreszeit zwischen 0 und 4 m unter Wasser liegt. Die Riffkante ist von unzähligen Rillen, Kerben und Überhängen durchzogen. Überall findet man wunderschöne und üppige Bestände an Weich- und Steinkorallen sowie sehr große Gorgonien und Schwarze Korallen. Neben den großen Fächerkorallen kann man hier mit Sicherheit den Liebling aller Taucher beobachten: den Langnasen-Falkenfisch. Habili Ali ist in Nord-Süd-Richtung 20 bis 25 m breit und in Ost-West-Richtung 150 bis 200 m lang. Im Süden fällt es 10 bis 15 m ab und geht dann in ein schmales Plateau über. Die Ost- und Westseite fallen deutlich über 40 m ab. Leider ist das Riff nicht immer zugänglich, da die Riffkrone so nah am Wasser liegt, dass sich selbst bei kleinen äußeren Wellen recht kräftige Brecher bilden können. Da Habili Ali ein Außenriff ist, kann die Strömung von schwach bis sehr stark variieren und aus allen Richtungen kommen. Ein Strömungstest ist daher unerlässlich.

  • St.Johns Gota Soraya

    Das Riff reicht weit über 100 m tief und weist im Süden in 9 m Wassertiefe einen mit schwarzen Korallen bewachsenen Kamin auf.<br/>Die Westseite bildet eine Steilwand mit tiefen Einbuchtungen und Ausbuchtungen. Dort befindet sich ein Block, der scheinbar aus dem Riff herausgewachsen ist und sich von 22 m bis 9 m unter die Wasseroberfläche erstreckt. In der Tiefe ziehen gelegentlich einige Graue Riffhaie vorbei. Im Norden, bei St. John’s Gota Soraya, befindet sich nach einer steilen, 15 m hohen Wand ein Riffsporn, der mit einem Gefälle von über 70 m abfällt. Er ist vollständig mit Gorgonien und zarten Seefedern sowie riesigen Weichkorallenfeldern bedeckt. Grauschwarze Schnapper und Riffhaie sind dort häufig anzutreffen. An der Ostseite findet man in den weiten Nischen Schwärme von Schnappern und Barben. Oftmals kann man auch Mantarochen beobachten, da dort die Strömung auf das Riff trifft.

  • St. Johns Gota Kebir

    Das Gota Kebir-Riff vor St. John’s ist 250 m lang und 120 m breit. Im Norden fällt es stellenweise bis auf 35 m ab und öffnet sich zu einem kleinen Felsvorsprung, bevor es weiter in die Tiefe stürzt. Die Westseite fällt mit Überhängen und tiefen Einschnitten auf 20 bis 25 m ab und geht dann mit einer leichten Neigung in den äußeren Bereich über, wo sie in der Tiefe verschwindet. Im Osten fällt die Wand 20 bis 30 m ab und geht dann in einen Überhang über. Der nördliche Teil fällt direkt in die Tiefe ab. Unterwegs befinden sich riesige Gorgonien mit einem Durchmesser von 3 bis 4 m. Die Südseite ist mit Korallenfeldern bedeckt. Die Riffwand verläuft dort senkrecht hinab zum zweiten Plateau in 55 m Tiefe. Auf dem Plateau kann man Mantarochen, Graue Riffhaie und Hammerhaie bei ihren Schwimmzügen beobachten. Westlich und östlich des Plateaus, in 9 m Tiefe, befinden sich Höhlen. Beide verlaufen nahezu identisch in einem faszinierenden, großen Kreisbogen. Achten Sie jedoch bitte auf Gegenstände, die durch Ihre Ausatemluft herunterfallen könnten.

  • Sheleniat

    Das Riff ist 150 m breit und 200 m lang. Mit einer Tiefe von 16 m zählt es zu den sehr flachen Tauchplätzen. Die Korallen erreichen hier meist nur eine Höhe von 50 cm. Die 2 bis 4 m hohen Hügel bieten optimale Bedingungen für Riffbarsche. An der Westseite befinden sich zwei große Lagunen, die in 6 m Tiefe miteinander verbunden sind. Sie sind dicht mit Hirsch- und Bergkorallen bewachsen. Auf dem sandigen Grund leben Grundeln und Krebse in Symbiose. Im Norden grenzt das Riff an einen langgestreckten Block. An der Westseite hingegen erheben sich vier Korallenriffe von 2 bis 8 m Höhe. Die Ostseite weist eine langgestreckte Riffwand mit einzelnen Feldern von Bergkorallen und im Außenbereich isolierten, 2 m hohen Türmen auf. Die Vielfalt an Korallen und Fischen ist hier unbeschreiblich! Im Süden liegen einzelne Lagunen und uralte Korallen, die Fledermausfischen, großen Zackenbarschen und Muränen ein Zuhause bieten. Dies ist ein guter Ankerplatz für Nachttauchgänge. Rund um die Hügel ändert sich die Strömung häufig und bildet Strudel.

  • Erg Abu Diab

    Dieser Tauchplatz ist typisch für die Artenvielfalt des südlichen Roten Meeres, aber auch bekannt für Begegnungen mit großen Haien. Oft trifft man hier auf Gruppen von Hammerhaien. Auch Begegnungen mit Grauhaien und Fuchshaien sind wahrscheinlich, und mit etwas Glück sieht man unter ihnen sogar einen Weißspitzen-Hochseehai.

Golden Dolphin Safari World

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