2w:Nord-Tiran-Brothers-Daedalus-Rocky Island-Zabargad-Salem Express

2w:Nord-Tiran-Brothers-Daedalus-Rocky Island-Zabargad-Salem Express

Höhepunkte der Route

  • Diese Tour führt Sie zu den berühmten Wracks im Norden des Roten Meeres und darüber hinaus zu den faszinierenden Riffen in der Straße von Tiran. Fans alter Schiffswracks kommen auf dieser Tauchsafari voll auf ihre Kosten. Zuerst geht es nach Shaab El Erg, dann stehen die Wracks von Abu Nuhas, der Carnatic, der Chrisoula K und der Ghiannis D auf dem Programm. Das nächste Wrack auf der Route spricht für sich: die Thistlegorm, eines der berühmtesten Wracks im gesamten Roten Meer. Der 1941 gesunkene Frachter mit seinen Motorrädern, Lastwagen und der Lokomotive am Ufer fasziniert jeden Taucher. Anschließend wird in der Straße von Tiran an den Riffen Jackson, Thomas und Gordon getaucht. Wenn Wetter und Strömung es zulassen, bietet sich auf dem Rückweg die Möglichkeit, die Rosalie Moller zu betauchen – ein Wrack, das in derselben Nacht wie die Thistlegorm sank und in der Straße von Gubal liegt.
  • Die „Brüder“ gehören zu den absoluten Top-Tauchplätzen weltweit! Der Große Bruder begeistert mit spektakulären Steilwänden, riesigen Gorgonienfächern, Weichkorallen und einer unbeschreiblichen Vielfalt an Fischen.
  • Die „Aida“ und die „Numidia“ bieten einzigartige Taucherlebnisse für Wracktaucher. Für erfahrene Taucher ist der Kleine Bruder trotz aller Superlative der noch bessere Ort: Gewaltige Überhänge, Felder von Weich- und Hartkorallen, Schildkröten, Thunfische und Makrelenschwärme gehören hier zum täglichen Tauchvergnügen.
  • Große Fische wie Fuchshaie, Hammerhaie, Grauhaie, Weißspitzen- und Schwarzspitzenhaie versammeln sich hier frühmorgens und in der Abenddämmerung zusammen mit unzähligen anderen Tiefseefischarten.
  • Die Steilwände rund um Daedalus Island, die bis zu 500 Meter tief abfallen, bieten bei passender Strömung großartige Strömungstauchgänge.
  • Rocky Island ist ein mystischer Tauchplatz, der den Traum eines jeden Tauchers verkörpert. Das zerklüftete Riff, das die Insel vollständig umgibt, fällt steil in erstaunliche Tiefen ab, und die ganzjährig beständigen Strömungen begünstigen das Wachstum verschiedenster farbenprächtiger Meereslebewesen, die ständig um einen Platz im Riff kämpfen. Die Wände sind über und über mit wunderschönen Weichkorallen, Gorgonien, Fächerkorallen, Schwämmen und schwarzen Korallenbäumen bedeckt. Riffhaie, insbesondere Graue und Silberspitzenhaie, lassen sich im Blauwasser beobachten, und mit etwas Glück sieht man auch Mantarochen, Schildkröten und Delfine. Die Insel Zabargad ist ein hervorragender Tauchplatz. Hier kann man entlang von Steilwänden tauchen, über Abbruchkanten schweben oder langsam im Flachwasser tauchen, die große Vielfalt an Rifffischen und anderen Meeresbewohnern beobachten und den wunderschönen Korallengarten bewundern.
  • In der Nacht des 14. Dezember 1991 lief die Salem Express auf dem Weg zum ägyptischen Hafen Safaga während eines Sturms auf das Shaab-Scheer-Riff auf und erlitt ein Leck. Das Schiff hatte große, offene Decks und sank innerhalb weniger Minuten. Die Passagiere, zumeist Pilger auf der Rückreise von ihrer Hadsch nach Mekka, wurden im Schlaf überrascht. Warum der Kapitän von der sicheren Schifffahrtsroute abwich, ist bis heute unklar. Die Salem Express liegt nun etwa 1,5 Bootsstunden südöstlich von Safaga in einer Tiefe zwischen 11 und 32 Metern an Steuerbord. Das Wrack kann von außen betaucht werden. Da nicht alle Leichen aus dem Schiffsinneren geborgen werden konnten, wurde die Salem Express offiziell zum Friedhof erklärt. Inzwischen ist das Heck zum Tauchen geöffnet, die Kabinen dürfen jedoch weiterhin nicht betreten werden.
  • SS Thistlegorm

    Das englische Schiff war auf dem Weg nach Ägypten, um das britische Afrikakorps mit Nachschub zu versorgen, als es am 6. Oktober 1941 von einem deutschen Bomber angegriffen wurde und sank. Das Wrack liegt aufrecht auf dem Meeresgrund in 30 Metern Tiefe. Die Ladung ist besonders interessant: Panzer, Lastwagen, Waffen, Motorräder, Eisenbahnwaggons und eine Lokomotive.<br/>Die Thistlegorm ist ein Muss für jeden Taucher im Roten Meer. Sie ist ein Paradies für Wracktaucher, ganz abgesehen von ihrer spektakulären Ladung. Doch sie bietet auch eine Vielzahl von Fischen. Schwärme von Barrakudas oder große Thunfische und Schnapper sind hier keine Seltenheit. Als künstliches Riff zieht sie zudem unzählige Korallenfische an.

  • Brother Islands

    Die Brother Islands gehören zweifelsohne zu den weltbesten Tauchplätzen. Steil aus großer Tiefe emporragend, liegen zwei kleine Inseln, der große und der kleine Bruder, einsam im Roten Meer auf offener See, etwa 60 km von der Küste entfernt. Der Little Brother weist eine überraschende Fülle von Lebewesen auf. Steilwände der Superlative erwarten den Taucher. Im Norden zieht sich ein schmales und langes Plateau von 7 m bis auf über 42 m in die Tiefe. Dort zu tauchen ist immer wieder ein kleines Abenteuer. Hammerhaie haben oftmals ihr Stelldichein, aber auch eine Putzerstation für graue Riffhaie befindet sich dort, grosse Barracudas stehen in der Strömung bereit zu jagen, grosse Napoleons stellen sich dem Taucher zur Schau, Seidenhaie, aber auch Fuchshaie kommen manchmal vorbei. Entlang der Ost- und Westseite üppig mit riesigen Gorgonien, Weich- & Hartkorallen bis in den zerklüfteten Flachbereich bewachsene Steilwände beheimaten unzählige Lebewesen. Hier ist alles möglich! Besonders im Süden sind oftmals Schildkröten zu beobachten, in der Strömung "fliegt" fast unbemerkt ein Manta vorüber, jagende Tümmler, Thunfische und Makrelen, all das ist möglich. Etwa einen Kilometer nördlich vom Little Brother liegt der Big Brother. In der Mitte der Insel, befindet sich der 1883 erbaute Leuchtturm. Das Highlight für jeden Taucher ist dort sicherlich ein Tauchgang an dem Wrack der Numidia. Der britische Stahl- & Schraubendampfer war auf dem Weg von Glasgow nach Bombay & Kalkutta, als er in der Nacht des 20. Juli 1901 mit voller Fahrt auf die nördliche Spitze des Riffes auflief. Einige Wochen später sackte die Numidia ab und liegt nun hochkant zwischen 12 m und 80 m Tiefe am Riff. Herrlich bewachsen mit Korallen in allen Farben – ein fantastischer Anblick! Rundherum tummeln sich in der Strömung viele Schwarmfische, aber auch Hammerhaie und andere Haiarten sind hier keine Seltenheit. Westlich der Nordspitze befindet sich noch ein zweites Wrack, die AIDA. Das 75 m lange Dampfschiff ist 1957 hier gesunken, als es bei Sturm anlegen wollte. Der Rumpf war so stark beschädigt, dass es drei Tage später nördlich des Anlegers abrutschte und nun in 30 m bis 65 m Tiefe liegt. Ein sehr mystischer Tauchgang, bei dem man die mit wundervollen Weichkorallen überzogenen Reste der Reling, die Davits und Metallteile bewundern kann. Der Süden von Big Brother lockt mit einem stark bevölkertem und schön bewachsenen Plateau, das sich von 35 m bis etwa 42 m Tiefe erstreckt. Fuchshaie ziehen ihre Kreise und viel Schwarmfisch tummelt sich dort. Die Brother Islands sind aufgrund der teilweise starken Strömung und evtl. hohen Wellengangs nicht einfach zu betauchen und deshalb nur für erfahrene Taucher geeignet.

  • Daedalus Riff

    Das Daedalus Reef wird von einer abschüssigen Steilwand umgeben und weist ein Plateau an der Südseite auf, das von 30 m an der Wand bis auf 40 m an der Kante abfällt. Bis in den Flachbereich ist das Plateau bunt bewachsen, Schildkröten halten sich dort gerne auf, aber auch viel Schwarmfisch. Der Blick ins Detail lohnt sich um Schnecken, Drachenköpfe oder Steinfische zu entdecken. Nicht selten schaut ein Fuchshai am Plateau vorbei. An der Nordwestspitze hat man gute Chancen Hammerhaien zu begegnen, aber auch Riffhaie aller Art sind zu beobachten. Beim Drift entlang der Westseite stößt man auf Anemon City: auf einer Breite von etwa 10 m, in 5 m bis 30 m Tiefe hat sich eine Kolonie von Anemonen niedergelassen, die in der Strömung wie ein riesiger Flokatiteppich aussieht. Der Fischbestand ist beeindruckend: Schwärme von Füsilieren, Doktorfischen und Makrelen, vielfältiger und üppiger als sonst wo.

  • Zabargad

    Zabargad bietet zwei Schiffswracks, beide in einem für Sporttaucher geeigneten Gebiet. An der Ostseite, in einer Tiefe von 1 bis 24 Metern, liegt ein 70 Meter langes und etwa 10 Meter breites Wrack, dessen Name und Geschichte seit Langem Gegenstand von Spekulationen sind. Man vermutet, dass es sich um einen russischen Motorfrachter handelt, der nach einer Kollision oder Explosion an Bord Schutz vor der Insel suchte und dort sank – die Beschädigungen am Heck sprechen dafür. Die Vegetation des Wracks deutet auf einen Untergang in den 1950er- oder 1960er-Jahren hin. An der Südostseite befinden sich im oberen Riffgebiet zahlreiche Höhlendurchgänge, in denen man mit etwas Glück Nacktschnecken und Strudelwürmer entdecken kann. An der Westseite von Zabargad kann man neben wunderschönen Hartkorallengärten die Überreste des Safaribootes „Neptuna“ betauchen, das hier 1981 sank. Auf dem sandigen Meeresgrund in 24 Metern Tiefe finden sich Spuren des Untergangs: ein Generator, mehrere Koffer, ein Radargerät und eine Tauchflasche. Vom Wrack selbst fehlt jedoch jede Spur. Da das Riff an dieser Stelle nur flach abfällt, kann das Safariboot nicht tiefer gesunken sein und muss daher in der Nähe liegen. Vermutlich trieb es, als das Heck bereits unter Wasser war, ein Stück weiter, während die genannten Gegenstände über Bord gingen. Das Wrack der „Neptuna“ konnte bis heute nicht gefunden werden und bleibt somit eines der Rätsel, die das Rote Meer noch immer birgt. Safariboote ankern üblicherweise an der Südseite der Insel – hinter einer großen Lagune. Rund um die etwa 10–12 Meter tiefe Lagune fällt das Wasser steil auf über 50 Meter Tiefe ab. Das Innere der Lagune ist durch zahlreiche Felsdurchgänge erreichbar, die sich durch das die Lagune umgebende Gestein ziehen und üppig mit farbenprächtigen Weichkorallen bewachsen sind.

  • Rocky Island

    Die Insel erstreckt sich über 300 m x 80 m und ist rundum von einem Saumriff umgeben. Die Südseite des Riffs besteht aus Überhängen und halben Höhlen, in denen sich häufig Weißspitzen-Riffhaie aufhalten. Besonders im Osten und Westen gelten die Riffe als wahre Hai-Hotspots, da hier eine Strömung aus Norden die Haie anlockt, die auch riesige Sardinenschwärme und deren Fressfeinde, die Thunfische, mit sich bringt. Im Norden hingegen befindet sich eine stark zerklüftete Steilwand mit Felsvorsprüngen und Überhängen. Hier kann man mitunter Delfine beobachten. Auch rund um Rocky Island gelten die Regeln des Meeresparks, und aufgrund der verschiedenen Strömungen ist das Riff dort eine echte Herausforderung.

  • Salem Express

    In der Nacht des 14. Dezember 1991 lief die Salem Express auf dem Weg in die ägyptische Hafenstadt Safaga während eines Unwetters auf das Riff Shaab Sheer und schlug Leck. Das Schiff verfügte über große offene Decks und sank in wenigen Minuten. Die Passagiere, größtenteils Pilger auf der Rückreise von ihrem Haddsch nach Mekka, wurden im Schlaf überrascht. Ungeklärt ist bis heute, warum der Kapitän von der sicheren Schifffahrtsroute abwich. Die Salem Express liegt heute etwa 1,5 Bootsstunden südöstlich von Safaga entfernt in einer Tiefe zwischen 11 m und 32 m auf der Steuerbordseite Das Wrack kann von außen betaucht werden. Da nicht alle Leichen aus dem Schiffsinneren geborgen werden konnten, wurde die Salem Express offiziell zum Grab erklärt. Mittlerweile ist die Ladeklappe zum Hineintauchen geöffnet worden, aber die Kabinen dürfen weiterhin nicht betreten werden. <br/>

  • Shaab-el-erg

    Shaab el Erg ist ein ausgedehntes, hufeisenförmiges Riff. Nach Süden hin öffnet es sich zu einer flachen Lagune, die voller Ergs ist. Die gesamte Lagune kann betaucht werden. Besonders beliebt sind die Nordspitze, die Ostwand und die Südwestspitze – Gota Shaab el Erg.

  • Bluff Point

    Dieser Tauchgang beginnt an der nordöstlichsten Spitze der Insel und folgt dann der Korallenwand nach Süden zur bogenförmigen Bucht an der Nordseite von Little Gubal Island. Eine starke Strömung treibt den Taucher nach Süden, daher ist es ratsam, so nah wie möglich an der Wand zu bleiben. Entlang der abgerundeten Spitze, wo der Tauchgang beginnt, kann man große Napoleon-Lippfische und oft auch Schildkröten antreffen.

  • Siyoul Kebira

    Manchmal unterbrechen Sandtäler (Wadis) das Riff, dann gibt es Überhänge und Spalten zu erkunden. Üppiges Korallenwachstum und unzählige Fische begeistern den Taucher. Die Tauchgänge mit meist starker Strömung führen zur Nordspitze.

  • Siyoul Soraya

    Es ist ein fantastischer, farbenfroher Tauchgang, bei dem man alle möglichen Rifffische des Roten Meeres entdecken kann.

  • Shaab Umm Usk

    Die Lagune ist berühmt für ihre ansässigen Großen Tümmler, die man, sofern sie nicht gestört werden und sich entfernen, bei ihren sehenswerten Manövern beobachten kann. Die Lagune ist bei jedem Wetter geschützt, nicht zuletzt dank der isolierten Korallenriffe an ihrer Südspitze, die den Wellengang dämpfen. Der beste Tauchplatz befindet sich im Südwesten, hinter dem Korallenriff.

  • Umm Gammar

    Die Insel ist von einem ausgedehnten Korallenriff umgeben, das sich bis zu 2 km nach Norden erstreckt und zur Hälfte aus dem Wasser ragt. Die Anfahrt nach Umm Gamar kann wetterbedingt mitunter etwas rau sein, doch jenseits des südlichen Plateaus findet man genügend Schutz zum Ankern. Der typische Tauchgang bei Umm Gamar findet an der Ostseite der Insel statt. Das Zodiac setzt Sie am gewünschten Tauchplatz ab, und Sie treiben entlang der Ostwand nach Süden, bis Sie drei Korallentürme erreichen, die den Beginn des südlichen Plateaus markieren. Zwei der Korallentürme sind hohl und voller Glasfische. Der dritte beherbergt in 27 m Tiefe eine große Sandhöhle. Alle drei sind mit violetten Weichkorallen bedeckt, und in den Hohlräumen wimmelt es von Glasfischen.

  • Carless Reef

    Das Riff besteht aus zwei markanten Felsnadeln (Madreporen-Felsnadeln), die auf einem Plateau stehen. Dank des kristallklaren Wassers in diesem kleinen, geschützten Bereich sind die beiden Felsnadeln gut zu erkennen. Der Tauchgang ist aufgrund fehlender Schutzvorrichtungen für Boote oft nicht möglich. Der Tauchplatz ist vor allem für die hier lebenden Riesenmuränen bekannt, die gerne aus ihren Höhlen kommen.

  • Abu Nuhas / Carnatic

    Die „Carnatic“ lief auf ihrer Reise von Liverpool nach Bombay mit 27 Besatzungsmitgliedern, 203 Passagieren und einer Ladung Baumwolle, Kupferplatten und 40.000 Pfund Sterling in Gold in der Nacht des 13. September 1869 auf das Riff Shab Abu Nuhas auf. Das Schiff blieb zunächst auf dem Riff sitzen, zerbrach jedoch und sank am 15. September trotz mehrerer Rettungsversuche. Übermäßiges Vertrauen in die Stabilität des Schiffes hatte verheerende Folgen. Da die „Carnatic“ nicht freigegeben war und sich Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord befanden, riss sie 27 Menschen mit in die Tiefe. Die Überlebenden retteten sich zunächst selbst auf der Insel Shadwan und wurden später von der „Sumatra“ aufgenommen. Im Oktober 1869 barg ein Helmtaucher den Großteil der Goldladung sowie 700 Kupferplatten. Mehrere Leichen wurden ebenfalls entdeckt – ein Opfer steckte noch in einem Bullauge fest, durch das es vergeblich versucht hatte zu entkommen. 8.000 Pfund Sterling könnten sich noch immer im Wrack befinden. Bisher hat sie niemand gefunden – vielleicht wurden sie heimlich geborgen oder sind unter Korallen verschwunden. Das Wrack wurde 1984 wiederentdeckt und ist seither ein beliebtes Ziel für Tauchboote aus Hurghada. Souvenirjäger haben es seither gründlich geplündert. Die Carnatic liegt in 20 bis 27 Metern Tiefe am Fuße des Riffs auf der Seite. In der Mitte ist das Schiff stark beschädigt, Bug und Heck sind gut erhalten. Die Holzdecks sind verrottet, sodass man das Innere gefahrlos betreten kann. Der Rumpf ist dicht mit Stein- und Lederkorallen bewachsen.

  • Abu Nuhas / Chrisoula

    Nach mehreren Vorbesitzern ging sie schließlich in den Besitz der Reederei Clarion Marine über und erhielt den Namen Chrisoula K. Unter diesem Namen unternahm sie auch ihre letzte Reise, die sie am 30. August 1981 mit einer Ladung billiger italienischer Bodenfliesen zum Abu-Nuhas-Riff im Roten Meer führte. Aufgrund eines Navigationsfehlers des Kapitäns lief das Schiff in der Nacht zum 30. August auf das Riff auf und sank. Heute liegt das Wrack in einer Tiefe zwischen 5 und maximal 25 Metern in optimaler Position für Taucher. Das Schiff liegt leicht schräg, der Mittelteil ist durch den Aufprall stark beschädigt.

  • Abu Nuhas / Ghiannis

    Lange Zeit blieb der vordere Teil des Schiffes, der auf das Riff aufgelaufen war, still liegen und markierte die Unglücksstelle. Dann sank auch er und legte sich auf die Backbordseite. Der hintere Teil des Wracks liegt leicht geneigt auf der Backbordseite. Über dem vorderen Teil des Achterdecks ragt der Schornstein mit dem großen „D“ empor. Das „D“ steht für den Namen der Reederei: Danae. Vor dem Schornstein befindet sich das Brückendeck, dahinter weitere Räume, eine riesige Winde, die Poller, das intakte Geländer und sogar der Rahmen, der einst eine große Markise trug, wurde beim Untergang nicht beschädigt. Am Fuß des Schornsteins befinden sich schmale Bullaugen, die in den Maschinenraum führen. Die Maschinen bieten mit ihren langen Reihen von Nockenarmen, Ventilen und Rohren einen beeindruckenden Anblick. Der mittlere Teil des Schiffes gleicht einem Schrottplatz: Eisenträger sind verbogen und zerrissen, und die Bordwände liegen zusammengebrochen auf dem Meeresgrund. Dieser Bereich des Wracks wimmelt von Krokodilfischen, Skorpionfischen und Papageifischen. Auch einige Zackenbarsche haben sich hier angesiedelt.

  • Shaab Mahmud with Dunraven

    Das Innere der Lagune wird häufig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen, da es den nötigen Schutz für die Nacht bietet. Üblicherweise wird der Anker auf dem sandigen Grund innerhalb der Lagune geworfen – in der Nähe einer schmalen Öffnung im Korallenriff, der sogenannten Kleinen Passage. Diese Passage, die nur mit einem Beiboot befahren werden kann, bietet eine hervorragende Gelegenheit, das wunderschöne Korallenriff außerhalb der Lagune zu bewundern. Anschließend folgt eine angenehme Pause in der Lagune nahe dem Ankerplatz. Während dieses Tauchgangs können Karettschildkröten beobachtet werden. Außerdem begegnet man mit Sicherheit Makrelen und Barrakudas.

  • Dunraven

    Beacon Rock ist ein kleines Riff, das sich teilweise aus dem Wasser erhebt und 11,1 Kilometer westlich von Ras Mohammed liegt. Ein kleiner Leuchtturm markiert den südlichsten Punkt von Sha'ab Mahmud. Hier sank 1876 das englische Frachtschiff Dunraven, ein Mischantriebsschiff der Werft Mitchell & C., auf dem Weg nach Bombay. Das Wrack, das in einer Tiefe zwischen 15 und 29,5 Metern kopfüber und in zwei Teile zerbrochen liegt, wurde 1977 von dem Geologen Arye Keller und dem Unterwasserkameramann Howard Rosenstein entdeckt. Die Dunraven war Gegenstand einer denkwürdigen BBC-Dokumentation von 1979 und entwickelte sich in der Folge zu einem klassischen Tauchplatz. Da die Ladung aus Holz- und Baumwollballen beim Untergang verloren ging und das Schiff Feuer fing, präsentiert sich das Wrack heute als große, fast leere Höhle, die durch drei Hauptöffnungen am Heck, im Mittelteil und am Bug zugänglich ist.

  • Ras Mohammed with Jolanda & Shark Reef

    Das Kap verdankt seinen Namen seinem felsigen Gipfel im Osten, dessen Konturen an das Profil eines Mannes mit Bart – den in Stein gemeißelten Kopf Mohammeds – erinnern. Ras Mohamed ist einer der berühmtesten Tauchplätze der Welt und liegt an der Spitze des Sinai. Zwei kleine Riffe sind durch eine steil abfallende Wand miteinander verbunden.<br/>Unweit des Shark Reefs, etwas weiter nördlich, befindet sich Anemone City, ein weitläufiges, flaches Riffgebiet mit zahlreichen Seeanemonen und ihren roten Seeanemonenfischen sowie Dreifleck-Riffbarschen. Vom Shark Reef aus kann man sich mit der Strömung entlang einer steilen Wand treiben lassen, die mehrere hundert Meter zum Jolanda Reef abfällt. Die Wand ist vollständig mit farbenprächtigen Korallen bewachsen. Auf dem Weg zum Jolanda Reef erreicht man ein Plateau mit kleinen Felsbrocken und Koralleninseln. Am Riff angekommen, sieht man die verstreuten Überreste des Wracks der Yolanda, einst Container-Sanitäranlagen für die Bauindustrie, die heute vollständig vom Korallenriff zurückerobert wurden.

  • Jolanda

    Container, Toiletten, Badewannen, Tapeten, Whiskykisten und sogar ein BMW 320, der dem Kapitän gehörte, liegen verstreut auf dem Plateau. Das Schiff, das teilweise aus dem Wasser ragte und instabil war, weil der Bug senkrecht im Meeresgrund steckte, wurde Anfang 1987 von den Wellen auf 50 Meter Tiefe gedrückt und sank am 15. März desselben Jahres während eines schweren Sturms in den Tiefen des Meeres.

  • Jackson Reef

    Das „Jackson Reef“ ähnelt einem Dreieck, dessen Spitze nach Norden zeigt. Genau hier liegt das berühmte Wrack der „Lara“, die 1981 auf Grund lief und sank. Im Bereich der „Lara“ kann man immer Hammerhaie beobachten, die sich im blauen Wasser in angenehmen Tiefen zwischen 10 und 30 Metern aufhalten. Dieser beliebte Tauchplatz ist nicht nur ein Paradies für Taucher, sondern auch Schnorchler kommen am „Jackson Reef“ voll auf ihre Kosten, denn es gibt zwei flache Plateaus. Perfekt für einen Unterwasserausflug mit der ganzen Familie. Neben der „Lara“ zählen auch die Überreste des alten Leuchtturms zu den Highlights des Riffs. Mit etwas Glück kann man nicht nur Riff- und Hammerhaie sehen, sondern auch prächtige Korallengärten, rote Anemonen, Clownfische, Stachelmakrelen, Adlerrochen, Napoleon-Lippfische, Zackenbarsche oder Thunfischschwärme. Sehen, staunen, genießen!

  • Woodhouse Reef

    Das Woodhouse-Riff ist das längste der vier Riffe in der Straße von Tiran. Die Riffspitze erstreckt sich über etwa 1,2 Kilometer. Im Bereich des Sattels ist äußerste Vorsicht geboten, da Taucher hier mit starken Strömungen konfrontiert werden, die sie nach unten ziehen. Dieser Ort wird von den Einheimischen auch „Waschmaschine“ genannt. Getauet wird hauptsächlich an der Ostseite, da sich dort ein Plateau, ein Canyon und interessante Wrackruinen befinden. Im offenen Wasser kann man Hammerhaie, Graue Riffhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Leopardenhaie oder Adlerrochen beobachten. Der Canyon ist zu eng zum Tauchen; es empfiehlt sich, im oberen Bereich zu bleiben.

  • Thomas Reef

    Wer Höhlentauchen mag, wird am „Thomas Reef“ ein unvergessliches Erlebnis haben. Steilwände, zahlreiche Schluchten und der spektakuläre Canyon beeindrucken. Der Tauchgang ist jedoch nur für erfahrene Taucher geeignet: Besonders an der Seite zum „Woodhouse Reef“ ändern sich die Strömungen je nach Gezeitenlage enorm und sind nicht nur stark, sondern erzeugen auch Abwärtsströmungen. Wer sich traut, sollte nicht zögern und die Tour sofort buchen. Das „Thomas Reef“ ist ein schlichtweg brillantes und einzigartiges Tauchgebiet. Der Canyon kann mit Fug und Recht stolz auf seine drei Felsbrücken sein, Gorgonienfelder und schwarze Korallen präsentieren sich ihren Besuchern in voller Pracht, und auch Rotfeuerfische, Riffhaie, Barrakudas, Muränen und andere Vertreter der über 1.200 Fischarten des Roten Meeres lassen sich hier blicken. Ein wahres Fischparadies!

  • Gordon Reef

    Das Gordon-Riff, das südlichste Riff der Straße von Tiran, ist etwa 900 Meter lang, und seine Spitze liegt nur einen halben Meter unter der Wasseroberfläche. Aus diesem Grund können wir das Frachtschiff „Loullia“ aus Panama, das am 29. September 1981 strandete, leider nicht betauchen. Im Südwesten befindet sich noch ein unbemannter Leuchtturm und im Norden eine Leuchtturmruine – leider kaum wiederzuerkennen, aber ein perfektes Suchobjekt für die eine oder andere Herausforderung! Im Süden, Osten und Westen gibt es Sandbänke mit einer Tiefe von zwei bis zehn Metern. Getauet wird hauptsächlich im südlichen Teil, da die Abbruchkante hier nur zwischen 25 und 30 Metern liegt und später auf 50 Meter abfällt. Im restlichen Riff geht es von hier an steil hinab in Tiefen von bis zu 300 Metern. Doch nun kommen wir zum farbenfrohen Teil der Erklärungen: Im „Amphitheater“, einer sandigen Senke, begegnen wir mit etwas Glück Bogenstirn-Hammerhaien, deren Anblick uns wahrlich sprachlos macht. Auch die Weißspitzen-Riffhaie, die im Vergleich zu ihren Artgenossen „zahm“ wirken, lassen sich hier hin und wieder blicken. Nicht umsonst wird diese sandige Senke auch „Haifischbecken“ genannt. Und die aus dem Sand ragenden Algen sind meist Rote Röhrenaale, die neben Feuerkorallen und Gorgonien weitere Highlights darstellen.

  • Laguna Reef North & South

    Dieses Riff verdankt seinen Namen seinen prächtigen Korallenlagunen. Die nördliche Lagune befindet sich im Bereich des grün-weißen Leuchtturms. Nördlich des Leuchtturms liegt das Wrack des italienischen Massengutfrachters Kormoran. Das Schiff wurde 1963 auf der Rostocker Neptunwerft für die italienische Reederei „Compagnia Montemare di Navigazione“ gebaut. 1976 wurde es in Adamastos und 1980 in Zingara umbenannt. Das Schiff war 82,4 Meter lang und 12,6 Meter breit und hatte eine Bruttoraumzahl von 2.730 BRT. Auf dem Weg von Aqaba lief das mit Phosphat beladene Schiff am 21. August 1984 auf das Riff auf und sank.

  • Numidia

    Das Rote Meer ist bei den Brothers-Inseln 180 km breit, dennoch lief die Besatzung auf diese kleine Insel auf. Kurz nach zwei Uhr morgens wurde Kapitän Craig unsanft durch den heftigen Aufprall des Schiffes auf das Riff am Nordende der „Big Brother“ geweckt. Der Wachoffizier Merwood war vermutlich gleichzeitig mit seinem Chef eingeschlafen. Der daraus resultierende Kurs führte das Schiff in wahrhaft schlafwandlerischer Sicherheit mitten ins Riff. Das Schiff saß somit auf dem schmalen Saumriff fest, und alle Befreiungsversuche scheiterten. In den folgenden Tagen wurden Versuche unternommen, die „Numidia“ mithilfe anderer Schiffe freizuschleppen, jedoch vergeblich. Kapitän Craig blieb die undankbare Aufgabe, mehrere Wochen auf der verlassenen Insel auszuharren und die Bergung der Ladung zu überwachen. Wahrscheinlich in den Winterstürmen von 1901/02 wurde das Schiff dann vom Riff losgerissen und sank endgültig.

  • Aida

    Der Tauchgang an der AIDA ist ein außergewöhnliches Erlebnis, egal wie erfahren man ist. Man fragt sich unwillkürlich, wie ein Schiff so sinken und wie angedockt am abfallenden Riffrand stehen kann. Da sich keine Ladung mehr an Bord befindet, liegt die Vermutung nahe, dass diese durch das Wrack gerutscht und nun in tieferen Bereichen am Meeresgrund liegt. Ebenso steht die AIDA kerzengerade am abfallenden Riffrand, ihr höchster Punkt liegt in 25 Metern Tiefe, die Schraube in 57 Metern. Abgesehen von der Kollision mit dem Riff ist das Schiff noch vollständig intakt. Es liegt dort seit über 40 Jahren und ist zunehmend mit dem Riff verschmolzen, überwuchert von Korallen.

Golden Dolphin Safari World

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